Sonntag, 14. Dezember 2014

Rezension: "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch


 Das mit dir und mir
Sabine Bartsch 
Deutscher Taschenbuch Verlag
224 Seiten
1. Dezember 2014

Die Autorin Sabine Bartsch war so lieb und hat mir ein Exemplar ihres Jugendbuchdebüts "Das mit dir und mir" zugeschickt. Nachdem ich jetzt meine ziemlich lästige Erkältung hinter mir habe (die Arbeit zieht man durch und nachmittags hängt man völlig platt im Halbschlaf auf dem Sofa), kann ich endlich die Rezension zu diesem Buch schreiben.


Klappentext:

SKINNYS GEHEIMNIS
Hat sie dieser gut aussehende Typ wirklich gerade gefragt, ob sie mit ihm auf ein Konzert gehen will? Skinny kann ihr Glück kaum fassen. Doch dann läuft plötzlich alles schief und Skinny weiß nicht, ob sie ihm überhaupt vertrauen kann. Es ist fast zu spät, als sie erkennt, dass es ihr eigenes Geheimnis ist, das zwischen ihnen steht...

Da ich die Autorin noch nicht kannte, bin ich gänzlich unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen.

Das Cover ist in den Farben Blau, Rot und Weiß gehalten und wirkt eher kühl. Die Vespa und die Gitarre sind als Silhouetten dargestellt. Meiner Meinung nach hätten die Vektoren hier etwas feiner und detailreicher ausgearbeitet werden können, aber da spricht wohl der Mediengestalter aus mir. ;)
Außerdem sind noch etliche Sterne auf dem Cover abgebildet.
Alle drei Elemente haben einen Bezug zum Roman. Ich möchte hier aber nicht vorgreifen.
Im Buchladen hätte mich das Cover wahrscheinlich weniger angesprochen und wenn, dann höchstens wegen der Sterne - ich LIEBE Sterne!!

Die Story an sich enthält sehr viel Dramatik. Vor allem für ein Jugendbuch.
Beide Hauptcharaktere erleiden schwere Verluste, die ihre Leben nachdrücklich prägen. Sie müssen lernen, mit Trauer und Schuldgefühlen umzugehen und haben teilweise ein schlechtes Gewissen, wenn sie glücklich sind.
Dieser Roman handelt von einer jungen ersten Liebe, die von zwei traurigen Ereignissen überschattet wird, doch sowohl Skinny als auch Pascal müssen lernen, dass es nicht falsch ist, in den richtigen Momenten auch mal egoistisch zu sein.

Fazit:
Die ersten ca 50 Seiten des Buches waren durch Tod, Unfall, Verlust und Unglück geprägt und ich war schon fast am Verzweifeln. Erst ab dem zweiten Drittel entwickelt sich das Buch zu einer sehr schönen Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Sabine Bartsch hat hier ein sehr kurzweiliges Werk abgeliefert, welches zum Nachdenken anregt und welches einem selbst bewusst macht, wie glücklich man sich schätzen kann, nicht in der Situation von Skinny oder Pascal zu stecken.

Ich für meinen Teil würde das Buch auch nicht in die Schublade "Jugendbuch" stecken. Ich denke, dieses Debüt ist ein Roman, der völlig altersunabhängig gelesen werden kann.

Und auch wenn es für mich am Anfang nicht danach aussah, kann ich hier guten Gewissens eine glatte 1+ geben!!
 

Danke an Sabine Bartsch für das Rezensionsexemplar und vor allem für diese herzergreifende und mitreißende Geschichte!!






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