Sonntag, 15. Februar 2015

Rezension: "Liebe, fertig, los!" von Rachel Gibson

"Er gab nicht nur vor, ein Arsch zu sein. 
Er war einer!"


Liebe, fertig, los!
(Seattle Chinooks Hockey #1)
Rachel Gibson
448 Seiten
Goldmann Verlag
16. Oktober 2012
Klappentext:
Eigentlich sollte es für Georgeanne der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch vor dem Traualtar kommen ihr plötzlich Zweifel, ob der knapp 60-jährige Virgil Duffy, Besitzer der Eishockey-Mannschaft „The Seattle Chinooks“, wirklich der Richtige für sie ist – und entscheidet sich für „Nein!“. Im letzten Moment flüchtet sie von der Hochzeitsgesellschaft und rennt direkt in die Arme des Eishockeyspielers John Kowalsky, den sie kurzfristig zum Fluchthelfer erklärt. John nimmt sie bereitwillig bei sich auf. Zwar nur für eine Nacht, doch diese bleibt nicht ganz folgenlos …


Inhalt:
Prinzipiell ist dieses Buch eine ganz simple Liebesgeschichte. Georgie und John verbingen eine gemeinsame Nacht zusammen und 9 Monate später wird die süße Lexi geboren. Nur weiß John nichts von ihr, denn nach ihrer gemeinsamen Nacht setzt John Georgie am Flughafen ab und überlässt sie ihrem Schicksal. Doch sie verlässt die Stadt nicht und baut sich mit Mea und ihrer Tochter ein neues Leben auf. 7 Jahre später treffen die beiden wieder aufeinander und der Rosenkrieg beginnt. 

Ich habe jetzt 15 Tage an diesem Buch gesessen und ich kann nicht genau sagen warum ich dafür so lange gebraucht habe. Ich tippe auf den Schreibstil - personale Erzählperspektive. In diesem Buch liest man teilweise mit 4 Personen. Es herrscht auch während der Kapitel ein ständiger Wechsel zwischen den Protagonisten. Dieses Hin und Her wurde mit der Zeit ziemlich anstrengend. Andererseits war das auch vollkommen ok, da man so immer genau wusste wie die jeweils andere Person zu der Situation steht. Das interessiert mich eigentlich immer sehr. Aber mich störte die Anzahl der Perspektiven. Es ging nicht nur um John, Lexi und Georgie, sondern in diesem Buch wurde auch noch die "Lovestory" von Mea und Hugh abgewickelt. Einfach so nebenbei. Das war für mich unverständlich. Ich denke die beiden hätten schon ihr eigenes Buch verdient - und wenn es nur eine Novelle oder ähnliches gewesen wäre. Ich wollte mich nicht auch noch fragen wie die beiden es geschafft haben von 0 auf 100 zu kommen. Das hat das Buch für mich ziemlich nach unten gedrückt in der Bewertung. 
Nichts desto trotz ist die reine Geschichte von John und Georgie sehr schön gewesen. Und deswegen war es letztendlich kein komplettes Disaster.


"Wenn wir es ignorieren, wird es von selbst vorbeigehen."
"Glaubst du?"
"Nein ich rede totalen Müll", murmelte er, zog die Hände aus den Taschen und legte sie auf ihre Wangen.



Einen schönen Restsonntag noch ihr Lieben.
Eure

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