Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension: "Scotland Street" von Samantha Young

Sie hat mit der Liebe abgeschlossen. 
Er hat sie gerade erst entdeckt.


Scotland Street
(Edinburgh Love Story #5)
Samantha Young
384 Seiten
Ullstein Verlag
7. Januar 2015

Klappentext:
"Nicht schon wieder ein Bad Boy!" Als Shannon MacLeod zum ersten Mal Cole Walker sieht, weiß sie, dass Ärger in der Luft liegt. Cole ist an beiden Armen tätowiert, extrem selbstbewusst und heiß wie die Hölle. Und was noch schlimmer ist: Er ist ihr neuer Boss. Dabei sollte der Job als Assistentin der Anfang eines neuen Lebens werden. Ein Leben ohne Bad Boys, ohne Schmerz, ohne bittere Enttäuschungen. Shannon zeigt ihm die kalte Schulter. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein Mann, der es ernst mir ihr meint. Und der es hasst, wenn man ihm mit falschen Vorurteilen begegnet. Wird Cole ihr trotzdem eine Chance geben? 


Inhalt:
Nachdem ich zuletzt India Place gelesen hatte, musste Scotland Street natürlich gleich hinterher. Ich war einer der glücklichen Gewinner von vorablesen.de und habe das Buch Anfang des Monats zugeschickt bekommen und dann festgestellt das ich Samantha Young eine Weile nicht mehr gelesen hatte. Letztlich ist das aber in Edinburgh überhaupt kein Problem, da Samantha Young wirklich super schreibt und man sehr leicht wieder in die Geschichten eintaucht.
In diesem Teil geht es um Cole, den kleinen Bruder von Jo und Shannon aus Glasgow. Wie auch bei Hannah hatte ich so meine kleinen Schwierigkeiten den Erwachsenen Cole wahrzunehmen, aber bei ihm fiel es mir noch ein ganzes Stück leichter. Das liegt wohl daran, dass er ein Mann ist (...und ein überaus heißer dazu).
Shannon hat in Ihrer Vergangenheit schon einiges mit Männern erlebt und aus diesem Grund zieht sie voreilige Schlüsse als sie Cole zum ersten mal (wieder begegnet). Die erste Begegnung haben wir schon in India Place mitbekommen. Da sind beide 15 und schon da spüren sie die unglaubliche Anziehungskraft. Im Prolog wird diese Szene noch einmal genau beschrieben. Diesen Zusammenhang in beiden Büchern fand ich übrigens ziemlich schön. 


"Cole", sagte er. "Cole Walker"
Das klingt wie ein Held.

Nachdem Shannon dem flirtenden Cole eine mächtige Ansage gemacht hat, scheint eine Beziehung zwischen den beiden unmöglich zu sein. Doch nach und nach erfährt sie immer mehr, wie der wahre Cole aussieht und schnell merkt sie, welchen Fehler sie da begangen hat. Um ihren Fehler zu erklären, erzählt sie ihm ihre ganze Geschichte und von diesem Moment kämpft Cole um seine Liebe. Die Liebe, die er schon spürt seit er Shannon zum ersten mal gesehen hat. Beide haben große Vertrauensprobleme und die Beziehung wird das ein und andere mal auf die Probe gestellt.

Fazit:
Band 5 der Edinburgh Love Story liest sich genauso leicht, wie seine Vorgänger. Jedoch gibt es die ein oder andere Sache,  die mich gestört hat. Zum einen war ich ziemlich verwirrt darüber, dass es aus der Sicht von Shannon geschrieben ist. Also ja, bisher war jedes Buch aus der Sicht von den Frauen geschrieben, aber nach 4 (bzw. 6) Büchern hat man Cole kennen gelernt und er ist der Teil aus dem Edinburgh Clan und irgendwie hatte ich gehofft es wäre aus seiner Sicht geschrieben. Also da kommt diese Frau aus Glasgow und wir sollen ihr zuhören, obwohl wie Cole schon lieben und nicht sie. Wisst ihr was ich meine? Schwer zu erklären. :/
Zum anderen hat mir in diesem Teil irgendwie das Drama gefehlt. Ja klar, beide haben Probleme aber das große Drama, wie ich es in den anderen Teilen immer empfand, war meiner Meinung nicht da. Das hat die ganze Geschichte irgendwie nicht so spannend gemacht. Trotz allem immer noch wohl verdiente 4 Schleifen, alles andere hätte mir im Herzen weh getan.


Ich
bedanke mich bei vorablesen.de und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.


Liebe Grüße


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