Mittwoch, 25. März 2015

Rezension: "Heart.Beat.Love." von James Patterson

Der Roadtrip ihres Lebens.
Die erste große Liebe.
Und nichts mehr zu verlieren.



Heart.Beat.Love.
James Patterson
320 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag
01. April 2015

Klappentext:
Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools – und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen . . .



Meinung:
Carpe Diem.
Denn sicher konnten wir uns nur des heutigen Tages sein.

Wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch hat eine 180° Drehung mitten im Buch hingelegt - eine Pirouette ist nichts dagegen. 

Beginnen wir damit an, dass Axi ihren besten Freund Robinson darum bittet mit Ihr zu "flüchten". Flüchten vor dem Alltag, vor den Sorgen und vor einem Vater, der seine eigenen Sorgen in Alkohol ertränkt. Und Robinson wäre nicht Robinson, wenn er nicht sofort ja sagen würde. Geplant war, mit dem Greyhound Bus durchs Land zu touren, zu den Redwoods um die geheimnisvollen Bäume zu sehen, in die Autostadt Detroit weil der Schuft sie lieben wird, nach Cedar Point um mit der Millenium Force zu fahren und nach Coney Island ins Metropolitan Museum of Art. Robinson mag keine Busse, also "leihen" sie kurzerhand Charley die Harley oder auch Chuck den Truck. Sie schlafen bei einer Stripperin in Las Vegas, in einem Zwei-Mann-Zelt, in dem es verflucht eng ist oder in einem Hotelzimmer mit einem viel zu großen Bett. 

Die Geschichte beginnt als Jugendromanze, in die man sich einfach hineinfallen lässt. Man merkt sehr schnell, das Robinson für Axi nicht nur der beste Freund ist und die zwei starten einen wirklich schönen Roadtrip. Für diese Themen bin ich persönlich ja wirklich zu haben. 
Die beiden Protagonisten sind wirklich sehr symphatisch. Nicht naiv oder zu jung für diese Reise. Sie verhalten sich, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, ziemlich Erwachsen. Was wohl daran liegt, das die beiden vom Leben schon sehr geprägt sind. Und dann, ja dann kommt die Große Wendung - von der ich schon sehr geschockt war. Und spätestens ab da konnte ich dieses Buch nicht mehr zur Seite legen. Was passiert ist, kann ich nicht sagen, das würde die Spannung nehmen, aber soviel sei verraten: die beiden lassen sich nicht stoppen und am Ende gibt es für Robinson, der eigentlich Oscar heißt, nur noch ein Ziel!

Das Buch hat wirklich kurze Kapitel. Die Schrift ist ziemlich groß und noch dazu gibt es in jedem Kapitel ein begleitendes Bild, so dass das Buch wie ein Bilderbuch für Teenager wirkt. Aber dadurch liest es sich eben auch unheimlich schnell. Der leichte Schreibstil von James Patterson unterstützt das ganze nur noch. Ich könnte jetzt also abschließend sagen, das ganze wäre eine erfrischende kurze Geschichte für Zwischendurch, aber sie ist nicht erfrischen, von daher ist sie nur kurz aber wirklich wunderbar. Am Ende war ich voller Emotionen und bin wahnsinnig froh, dass ich die Gelegenheit hatte, dieses Buch zu lesen.

Mir war bloß voher nie klar gewesen, wie kompliziert das Wort gemeinsam war.


Vielen Dank an vorablesen.de und den Deutschen Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.


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