Sonntag, 24. Mai 2015

Rezension: "Als der Himmel uns gehörte" - Charlotte Roth

Als der Himmel uns gehörte
Charlotte Roth

608 Seiten
Knaur TB 
1. April 2015



Inhalt:
London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.



Cover: 
Ich liebe das Cover! Es zeigt schon so viel von der Story und lässt den Traum der Protagonistinnen von Olympia erahnen.
Passend zum Thema ist es in Sepia-Tönen gehalten. Einfach wahnsinnig harmonisch.

Erwartungen:
Da ich zu dem Buch die Leseprobe gelesen und diese mir sehr gefallen hatte, war ich natürlich sehr neugierig auf das Buch. Auch wenn es sich hier sonst nicht um mein preferiertes Genre handelt.
Dennoch habe ich Großes von diesem buch erwartet.

Protagonisten:
Im Buch stehen die beiden Olympionikinnen Alberta und Jennifer im Vordergrund.
Alberta ist Jennifers Urgroßmutter und nahm 1936 als Bogenschützin an den Olympischen Spielen in Berlin teil.
Jennifer ist Langstreckenläuferin und möchte 2012 an den Olympischen Spielen in London teilnehmen, doch kämpft sie immer wieder mit Panikattacken, wenn sie vor Publikum laufen soll.
Aus diesem grund sucht sie Rat bei ihrer Urgroßmutter.
Natürlich sind noch viel mehr Charaktere im buch vertreten, aber die beiden Frauen sind einfach überragend!

Fazit:
Was für ein Buch!
Ich war von Anfang an gefesselt. Wollte unbedingt wissen, ob die beiden Frauen ihren Traum wahr machen können.
Als Alberta ihre Geschichte erzählt, schwankte ich wirklich zwischen sehr gutem Unterhaltensein und Fassungslosigkeit. Das Buch erzählt soviel über die damalige Zeit. Über das Streben nach Macht der NSDAP und ihrer Grausamkeit. Ich habe immer wieder ein paar Tränen vergossen.
Es wir daber auch gezeigt, wieviele Menschen sich damals eigentlich der Partei angeschlossen haben, um sich und ihre Familien zu schützen und eben nicht aus Überzeugung.
Und auch Jennifer hat mit einigen Hürden zu kämpfen...
Lest einfach selbst rein. Diese ganzen Emotionen vermag ich gar nicht in Worte zu fassen.



Charlotte Roth hat hier ein Glanzstück geliefert! Vielen Dank dafür!




Kommentare:

  1. Leider entdecke ich Ihre schoene Rezension zu meinem Buch erst jetzt, freue mich aber umso mehr und moechte mich herzlich bedanken.
    Ich wuerde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen mein im Maerz unter meinem Pseudonym Carmen Lobato erscheinendes Buch ebenfalls zur Rezension zusenden duerfte, verstehe aber selbstverstaendlich, wenn Sie ausgebucht sind oder keine Lust haben.
    Noch einmal vielen Dank und einen besonders schoenen Sommersonntag. Charlie

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    Antworten
    1. Wow! Jetzt ist das mal ein Sommersonntag!

      Vielen Dank für die lieben Worte!

      Ich informiere mich mal eben über das Buch :D

      Ganz liebe Grüße
      Rike

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