Samstag, 16. Mai 2015

Rezension: "Ein letzter Brief von dir" von Juliet Ashton





Ein letzter Brief von dir
Juliet Ashton
416 Seiten
rororo Verlag
01. Februar 2014







Klappentext:
Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis. Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …

Cover:
Das ist wirklich schön, auch wenn ich das Buch ohne den Klappentext zu lesen, wahrscheinlich nicht gekauft hätte. Dafür ist es dann doch nicht ansprechend genug. Ich hätte es auch schöner und passender gefunden, wenn auf dem Brief der Name der Protagonistin gestanden hätte.

Protagonisten:
Hauptprotagonistin ist Orla. Orla versucht über den Verlust von Sim hinweg zu kommen. Und ich denke, die Autorin hat ihre Trauer sehr gut beschrieben. An keinem Punkt der Geschichte, waren Orlas Gefühle überzogen oder unangebracht. Die Suche nach Sims Tagebuch bringt sie an ein paar Schwere Punkte und ihre Verzweiflung gegenüber Enthia ist ebenfalls nachvollziehbar. Sim einzuschätzen ist sehr schwer. Von ihm hat man ja nur seine Tagebucheinträge und das, was man von den anderen hört. Die Einträge sind ziemlich verwirrend und stellen ihn in ein ziemlich dunkles Licht und auch sein letzter Brief an Orla stellt ihn nicht gerade gut dar. Marek dagegen ist mir von Beginn an sehr symphatisch gewesen. Er ist Orla gegenüber äußerst verständnisvoll und bietet ihr eine starke Schulter zum anlehnen. Er gibt ihr genügend Freiraum um sich an ihn zu gewöhnen. Und das er irgendwann auch die Geduld verliert ist vollkommen verständlich. Und dann wäre da noch Maude. Sie ist die Vermieterin von Sim bzw. dann von Orla. Und sie selbst bekommt eine nebenher laufende Geschichte, die ich für sinnlos erachte. Aber sonst ist sie eine sehr nette, alte Frau. 

Fazit:
Ein schönes Buch über den Verlust der großen Liebe und das zurückfinden ins Leben. Teilweise kam es mir ziemlich lang vor, aber im Endeffekt, war es doch schön zu lesen und alles hat perfekt zusammengepasst. 



Kommentare:

  1. Hallöchen liebe Sanni,
    ich habe das Buch letztes Jahr zum Geburtstag bekommen und ich fand das wirklich wirklich toll, weil man nicht wusste was nun eigentlich Sache ist und im Prinzip die ganze Zeit mit der Protagonistin gelitten hat und alles war so.. hach. und dann dieses Ende.. ich fand es einfach nur gut. Ich würde es jeder Zeit weiterempfehlen.

    Liebst, Lotta

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    1. Hey Lotta,

      so ganz überzeugend fand ich das Buch leider nicht. Ich fand gerade das Ende, also eher gesagt die Auflösung um Sims Rätsel, ziemlich "unpassend". Das "mit wem" meine ich. Ich hätte mir da schon jemand anderen gewünscht. Und es hätte nicht mal Enthia sein müssen. Aber es freut mich wenn es dir so gefallen hat. :)

      LG Sanni

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  2. Hey Sanni! :)
    Ich habe das Buch vor etwa einem Jahr als Wanderbuch gelesen und war eigentlich auch nicht so angetan davon. So wenig eigentlich, dass es mich nicht mal gefreut hat, eine Rezension zu schreiben... ;-P Den Schluss fand ich schrecklich. Nee, das hat mir gar nicht gefallen, jetzt kommen die Erinnerungen wieder hoch.^^
    Alles Liebe ♥,
    Janine

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    1. Ja ich fand den Schluss auch grausam. So überhaupt nicht passend. Leider. Mir tat das ja richtig leid, das so zu schreiben, aber was nicht geht, das geht nicht. Ich bin froh das ich nicht alleine so denke. :D

      LG

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