Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension: "30 Tage und ein ganzes Leben" - Ashley Ream


30 Tage und ein ganzes Leben
Ashley Ream

416 Seiten
btb Verlag
11. Mai 2015


Inhalt:

Aufleben statt aufgeben!

Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war...…


Meinung:

"30 Tage und ein ganzes Leben" ist ein Buch über eine Frau, die in ihren Depressionen ertrinkt. Ihr ganzes Leben basiert auf der Wirkung von Medikamenten, welche sie in der richtigen Bahn halten sollen. Jedoch sind genau diese Medikamente schuld daran, dass sie ihr Leben nicht mehr richtig fühlt. Alle Empfindungen erscheinen ihr wie betäubt.
Deswegen setzt sie sich eine Deadline. Innerhalb von 30 Tagen möchte sie ihr Leben ordnen und sich dann aus der Welt verabschieden.

Hier hat mal wieder das Cover mein Interesse geweckt. Und dazu kam dann die Leseprobe: Wenn jemand schon zu Beginn des Buches mit einem Teeservice um sich wirft, ist das schon irgendwie interessant und man möchte wissen, wie es dazu kam...

Das Debüt der Autorin Ashley Ream ist ein wirklich gelungenes Werk. Es liest sich sehr flüssig und ist unglaublich unterhaltsam. Und in gewisser Weise sollte man Clementines Lebenseinstellung vielleicht auch auf sich selbst anwenden. Nicht ganz so konsequent vielleicht, aber manchmal sollte man doch auch mal sich selbst an die Spitze seiner Prioritätenliste setzen, anstatt immer zu versuchen, es allen anderen Recht zu machen. Ich vermute, das würde dem ein oder anderen wirklich gut tun.


Fazit:

Ein schönes Buch, dass einen über die Prioritäten seines eigenen Lebens nachdenken lässt. Mir hat es wirklich gut gefallen. Clementine ist mir sehr sympathisch und manchmal wäre ich auch sehr gern wie sie.



Viel Spaß beim Lesen!



Kommentare:

  1. Hallo, :)
    schöne Rezi! :) Das klingt wirklich interessant. :) Wandert gleich mal auf die Wunschliste. ;)

    Liebe Grüße,
    Marina

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  2. So unterschiedlich können Lesermeinungen sein! Meine Rezi ging heute auch online! Ich fand das Buch sehr nervig! Habe nur 1,5 Sterne vergeben! LG Verena von Books-and-cats

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  3. Huhu, ich hab deine Rezi mal wieder bei mir verlinkt. Ich hab dem Buch nur zwei Sterne gegeben, weils mich irgendwie so gar nicht gefesselt hat. Aber so unterschiedlich können Meinungen sein :D

    Viele liebe Grüße
    Nelly von Nellys Leseecke

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