Samstag, 29. August 2015

Rezension: "Ich bin an deiner Seite" von John Shors


Ich bin an deiner Seite 
John Shors
432 Seiten
Bastei Lübbe Verlag
17. August 2012

Klappentext:
Monate nach dem Tod seiner Frau Kate findet Ian einen Brief mit Kates letzter Bitte: Er soll sich mit ihrer Tochter Mattie auf eine Reise begeben. Doch Vater und Tochter sind einander fremd geworden. So sehr schmerzt Mattie der Verlust, so sehr quält es Ian, die Orte zu besuchen, an denen ihre Liebe begann. Doch Kate selbst hilft ihnen, zurück ins Leben zu finden ? mit Briefen voller Liebe und der Versicherung: »Ich bin an Deiner Seite.«

Meinung:

Dieses Buch war echt schwere Kost. Irgendwie sehr tief emotional. Nicht das es mich zum weinen gebracht hätte, aber es hat mich doch sehr stark berührt.

Es geht um Ian und Mattie, auch "Ru" genannt. Die beiden versuchen gerade, mehr schlecht als recht, über den Verlust von Kate hinweg zu kommen. Der Verlust eines so wichtigen Menschen ist das schwerste, was ein Mensch ertragen muss, wie ich finde. Als Ian einen Brief seiner Frau findet, traut er seinen Augen nicht, denn sie gibt ihm eine schier unlösliche Aufgabe. "Mach mit Ru unsere geplante Reise und zeige ihr all die Orte, an denen wir bereits waren". Damit zwingt sie ihn sich seinem Verlust zu stellen und so beginnt eine Reise, die Vater und Tochter wieder einander näher bringen soll und die beide auf eine harte Probe stellt.

Sie starten in Japan, der Ort, an dem die beiden sich kennengelernt haben und schon hier merkt Ian wie schwer diese Aufgabe wirklich ist. Für jedes neue Land, welches die beiden besuchen, hat Kate den beiden einen Brief geschrieben und jedes mal ist das Gefühl ein Wort der eigenen Frau bzw. der Mutter zu lesen überwältigend. In Japan lernt Ru Wunschbäume kennen und so wird es Tradition in jedem Land am höhsten Baum ein Bild und eine Wunsch anzubringen. Ru ist eine kleine Künstlerin und so malt sie ihrer Mutter immer genau das, was sie erlebt hat.

In Nepal steigen die beiden auf den Mount Everest und in Thailand besuchen sie den Tadsch Mahal und hier passiert genau das, wovor Ian am meisten Angst hat. Er verliert Ru. Inmitte eines fremden Landes geht sie verloren. Als die beiden sich wieder finden, fällt wieder auf, wie unterschiedlich die beiden trauern. 

Sie treffen und versorgen Rupi, den Waisenjungen. Ian besorgt ihm ein anständiges Kinderheim und Ru findet in ihm endlich einen Freund und er tut ihr gut.

Ian und Mattie erleben noch einige Dinge und irgenwann öffnen sie auch den letzten Brief von Kate.

Die Geschichte der beiden ist wirklich sehr berührend und definitiv lesenswert. 

Volle Punktzahl.


 

1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Sanni,

    das klingt nach einer sehr schönen und außergewöhnlichen Geschichte! Ich lasse mich gerne von Bücher verzaubern und deshalb hüpft es gleich auf meine Wunschliste. ^-^ Danke für die Empfehlung die tolle Rezension! (:
    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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