Freitag, 9. Oktober 2015

BuddyRead: "Für immer Blue" von Amy Harmon


© Egmont Ink Verlag

Für immer Blue
Amy Harmon

480 Seiten
Egmont Ink Verlag
01. Oktober 2015

Die 19-jährige Blue Echohawk hat nur ein einziges Ziel: herausfinden, wer sie wirklich ist. Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind und fühlt sich nirgends dazugehörig. Auch unter ihren Kommilitonen ist sie eine Außenseiterin. Sie kleidet sich anders als die anderen, sie schminkt sich auffällig und umgibt sich mit den falschen Menschen. Blue spürt, wie ihr Leben ihr jeden Tag ein bisschen mehr zu entgleiten droht. Doch dann trifft sie auf Darcy Wilson, der – als Erster und Einziger – an sie glaubt und ihr zeigt, warum es sich lohnt, ein guter Mensch zu sein und für das Leben zu kämpfen. Blue entwickelt Gefühle für Darcy, obwohl sie weiß, dass eine Liebe zwischen ihnen unmöglich ist. 
Denn Darcy ist ihr Lehrer ...

Welche Erwartungen hattest du?

R: Wenn man davon ausgeht, dass mich "Unendlich wir" völlig aus den Socken gehauen hat, waren meine erwartungen an das neue Buch von Amy Harmon schon sehr hoch angesetzt. Vom Klappentext ausgehend, habe ich eine Geschichte um Selbstfindung erwartet, die romantisch verpackt wäre.

S: Ich hatte schon große Erwartungen, denn das eine Buch was ich bisher von der Autorin gelesen habe, war in meinen Augen überragend. Ich wollte etwas über Selbstfindung und eine unmögliche Liebe lesen, wie es der Klappentext beschreibt.


Welcher Charakter ist dir am sympathischsten und warum?

R: Ich kann mich schwer entscheiden. Darcy ist natürlich herrlich, aber ich mochte auch Blue sehr gern. Wie sie ihr Leben lebt und in die Hand nimmt und sich irgendwie nicht unterkriegen lässt. Sehr bewundernswert.

S: Definitiv Wilson. So unglaublich selbstlos und hilfsbereit und vor allem korrekt denkend, auch wenn er sich damit ab einem bestimmten Punkt nur selber quält


Welche "Weisheit" würdest du Blue gern mit auf den Weg geben?

R: Du kannst so sein, wie du möchtest. Du musst kein Abklatsch deiner Vorfahren sein. Sei einfach du selbst!

S: Schlechte Eigenschaften sind genetisch nicht übertragbar und du veränderst dich nicht, nur weil du einen anderen Namen hast.


Der schönste Moment im Buch?

R: Der erste Kuss! Natürlich! Ein richtiger Herzklopf-Moment!

S: Der Moment, nach der Ausstellung im Hausflur. Blue und Wilson küssen sich. Die Unterhaltung dabei war einfach köstlich. :D


Wurden deine Erwartungen erfüllt?

R: Ich hatte mehr von der "unmöglichen Liebe" erwartet, denn so lange war diese ja gar nicht unmöglich. Blue hat die SChule ja beendet und dann standen sich die beiden eigentlich nur noch selbst im Weg.

S: Beziehend auf Frage eins - ja. Es gibt eine unmögliche Liebe, aber daran ist am Ende nur Wilson schuld.


Fazit:

Ich liebe dieses Buch! Nicht ganz so sehr wie "Unendlich wir", aber dennoch... Ich mag Blue, ich mag Darcy... Auch Darcys Familie ist toll... Amy Harmon hat allgemein die Figuren fantastisch ausgearbeitet.
Die Geschichte ist auch sehr schön. Irgendwie tragisch und traurig und romantisch.
Schön finde ich auch, dass sich hier die Gegensätze wieder anziehen. Der "spießige" Darcy Wilson und die toughe Blue Echohawk. Am Ende ergibt das ein wunderbares Gesamtbild. Genau so wundervoll, wie ich mir Blues Holzschnitzereien vorstelle, die ja letzt endlich zum Großteil von Darcy inspiriert sind.
Ich für meinen Teil konnte mich völlig in dem Buch verlieren und habe beim Lesen nichts um mich herum mitbekommen.
Deswegen gibt es:




Ach schade, schade. Ich bin mit Blue leider gar nicht warm geworden und ich denke das liegt an ihrer reservierten Art. Nicht am Buch, denn das war gut und auch die Geschichte war dieses mal wieder wirklich schön und tiefgründig. Aber Blue hat mich einfach nicht mitreißen können und das ärgert mich selbst. Also ich ärgere mich über mich selbst, denn ich habe sehr wohl das Potenzial der Geschichte erkannt. Ich mochte den Weg, den Blue gegangen ist und ich mochte auch ihre Beziehung zu Jimmy, die sie ja sehr geprägt hat. Und natürlich bin auch ich ein riesen Fan von Mr. Darcy geworden und seiner Familie. Er ist einfach so lieb und korrekt und passt damit eigentlich überhaupt nicht zu Blue und doch ist er perfekt für sie.
Schade fand ich allerdings, das Manny nicht mehr vorgekommen ist. Ich hätte mir für Blue und ihn schon eine Art Happy End gewünscht.
Ganz Amy Harmon like war auch die Aufmachung des Buches wieder wunderschön. Alleine schon das Cover. Und jedes Kapitel hatte einen eigenen Titel, passend zum Thema. Solche "Kleinigkeiten" werten ein Buch so viel mehr auf. Alleine deswegen gehören die Bücher der Autorin ins Regal.

Alles in allem leider nicht so packend wie "Unendlich Wir" aber immer noch verdient:


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