Sonntag, 22. November 2015

Rezension: "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth

Das Labyrinth erwacht
Labyrinth-Trilogie #1
Rainer Wekwerth

408 Seiten
Arena 
1. Januar 2013

Inhalt:
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst. Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore. Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. 


Meine Meinung:

Im ersten Teil der Labyrinth-Trilogie treffen wir auf 7 Jugendliche, die in einer ihnen unbekannten Landschaft aufwachen. Nackt, ohne Erinnerungen, neben ihnen ein Rucksack mit Kleidung und Proviant.
Diese sieben Jugendlichen müssen sich in verschiedenen Welten ihren Ängsten stellen und sich in einem Kampf ums Überleben auf die Suche nach Portalen machen, die sie weiter in eine andere Welt führen. Insgesamt gibt es also 6 Welten, von denen wir bei "Das Labyrinth erwacht" zwei kennenlernen.
In jeder Welt minimiert sich die Gruppe um eine Person, da es immer ein Portal weniger als Jugendliche gibt.

Also erst mal vorweg: Ich hatte schon echt lange vor, die Labyrinth-Trilogie zu lesen, habe es aber ein bisschen vor mir her geschoben.
Ich hatte bisher nur Positives über die Trilogie gehört und bin dementsprechend mit sehr hohen Erwartungen an dieses Werk herangegangen.

Wenn man sich jetzt aber mit so hohen Erwartungen an eine Lektüre macht, können dieselben eiegntlich nur enttäuscht werden und man landet recht unsanft auf dem Boden der Tatsachen.
In diesem Fall hier kann ich allerdings nicht sagen, dass ich sehr enttäuscht war. Das Buch ist wirklich gut, keine Frage. Wir haben hier Spannung und Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite.
Vor allem ist es wirklich bemerkenswert, wie es Rainer Wekwerth schafft, den Nervenkitzel aufrecht zu erhalten, obwohl doch vergleichsweise wenig im Buch passiert. Oder zumindest eben viel weniger als erwartet.

Das klingt jetzt vielleicht recht negativ, aber so ist es gar nicht gemeint. Einmal angefangen, kann man das Buch wirklich nur noch schwer aus der Hand legen und es liest sich wahnsinnig flüssig und unkompliziert. Ich wollte unbedingt wissen, von welchen Wesen die Jugendlichen da jetzt verfolgt werden und irgendwie wollte ich nicht recht glauben, dass wirklich in jeder Welt jamend sterben sollte. Die ganze Zeit hält man an der Hoffnung fest, dass sich ein Weg findet, wie alle überleben können.

Deshalb gibt es von mir auch fantastische:


"Das Labyrinth erwacht" ist ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann es wirklich jedem empfehlen, der es spannend liebt.

Die Rezensionen für "Das Labyrinth jagt dich" und "Das Labyrinth ist ohne Gnade" folgen in den nächsten Tagen.


Euch allen noch einen schönen Abend!

Ganz liebe Grüße

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