Sonntag, 15. November 2015

Rezension: "Die Lavendelgarten" von Lucinda Riley

Der Lavendelgarten
Lucinda Riley

512 Seiten
Goldmann Verlag
13. Mai 2013

Inhalt:
Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten.

Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Heute ist so richtiges Sofa-Kuschel-Wetter. Draußen ist es grau, nass und stürmisch. Perfekt also, um es sich mit einem guten Buchund einer Tasse Tee gemütlich zu machen.
Und genau das werde ich auch gleich tun. Zuerst jedoch ein paar Zeilen zum "Lavendelgarten" von Lucinda Riley.

Ich habe dieses Buch zunächst versucht als Hörbuch zu hören. Was ich davon mitbekommen habe, fand ich auch wirklich gut, allerdings bin ich für Hörbücher nicht so wirklich geschaffen, weil mein Kopf dann immer mit anderen Dingen beschäftigt ist^^ Weil ja nun aber die Stellen, die ich mitbekommen habe, wirklich interessant waren, habe ich mir das Buch bei rebuy gekauft und noch mal richtig gelesen. Und ich wurde dabei nicht enttäuscht!

Nachdem Emilie als Alleinerbin nach dem Tod ihrer Mutter alles regeln möchte, ist ihr erster Impuls, alles zu verkaufen. Als sie jedoch zum Chateau ihrer Familie reist und die ganzen Kindheitserinnerungen aufleben, entschließt sie sich dazu, das Chateau zu behalten und in Stand zu setzen.
Dabei wird sie von Sebastian unterstützt, ein Kunsthändler, der zufällig auftaucht und in den Emilie sich verliebt.

Während der Buches wird immer mehr Familiengeschichte aufgedeckt, die während des zweiten Weltkrieges spielt. So zeigen sich zum Beispiel Verbindungen zwischen Emilies und Sebastians Familien, von denen Emilie nichts bekannt war.

Ich möchte aber nicht zu viel von der Geschichte verraten, sonst macht ja das Lesen keinen Spaß mehr ;)

Mir kam Sebastian jedenfalls von Anfang an etwas merkwürdig vor. Und ich habe ziemlich an Emilie gezweifelt. Zum Ende wird aber alles wieder in normale Bahnen gelenkt und der gesunde menschenverstand kehrt zurück.

"Der Lavendelgarten" ist wieder genau der für Lucinda Riley typische Schreibstil. Einmal mit dem Buch begonnen, ist man mitten im geschehen gefangen und fiebert so intensiv mit, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Das Buch ist eine wunderbare geschichte über Freundschaft, Vertrauen und an den Glauben, das Richtige zu tun, also auf seinen Bauch zu hören.
Und natürlich gibt es ein Happy End. Und dieses war genau so schön, wie ich es mir erhofft hatte!


Diese feine Lektüre hat sich die fünf Sterne wohlverdient. Definitiv ein Buch, dass ich irgendwann noch einmal lesen werde!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß damit!


Und jetzt macht euch noch einen schönen Sonntag nachmittag!

Ganz liebe Grüße

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