Mittwoch, 18. November 2015

Rezension: "Die verlorene Geschichte" - Rebecca Martin


Die verlorene Geschichte
Rebecca Martin
512 Seiten
Diana Verlag
10. Dezember 2012

Klappentext:
Jahrelang wusste Lea fast nichts über ihre Familie, nun steht überraschend ihre tot geglaubte Großmutter vor der Tür. Claire hat ein altes Weingut erworben, dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Doch das »Haus der Schwestern« ist auch der Ort, an dem das verhängnisvolle Schicksal der Familie vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Als ihr Briefe und Erinnerungen von damals in die Hände fallen, beginnt Lea diese lang vergessene Geschichte wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Es ist die Wahrheit über eine große, alle Hindernisse überwindende Liebe und das Geheimnis eines erschütternden Todes.

Die Geschichte zweier Schwestern und einer tragischen Liebe, die ganze Generationen betreffen wird.

Vorab möchte ich sagen: Wer dieses Buch liest, macht es sich selbst spannender, wenn man den Hinweis der Autorin am Anfang ignoriert. Am Ende des Buches gibt es einen Stammbaum, der alle Stränge natürlich schneller zusammen führt. Wenn man diesen vorher nicht kennt, bleibt es bis zum Schluss ein Rätsel. Mein Tipp für euch.

Schwer zu sagen um wen es in diesem Buch ganz genau geht. Geht es um Lea, die letzte Frau in der Kette, oder geht es um deren Oma Claire die in ihrer Jugend die schwerste Entscheidung ihres Lebens getroffen hat oder geht es gar um die Schwestern Helene und Marianne, die in einer komplett anderen Zeit leben und durch die alle folgenden Generationen in Zwist kommen werden.

Die Geschichte ist abwechseln in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben. Hat man sich an die eine Zeit gewöhnt, ging es auch schon wieder zurück in die andere Zeit. 
1793 leben Marianne und Helene auf einem Weingut zusammen mit ihrer Familie. Marianne wird in absehbarer Zeit Anton heiraten und Helene verliebt sich in den Gastarbeiter Gianluca. Ganz ungewollt geraten die beiden Schwestern, die sonst so unzertrennlich sind in den größten Streit, den die beiden je durchstehen mussten.

Claire hat ein Leben in Australien, lebt dort mit Sohn und Enkeltochter auf einem Weingut. Doch ihrer Erinnerung an Deutschland und die Menschen die dort auf sie warten lassen sie einfach nicht los und so macht sie sich in ihren alten Jahren auf den Weg um endlich mit allem abschließen zu können. Wir finden uns wieder auf dem Weingut der Schwestern. 

Wie diese beiden Geschichten miteinander zusammen hängen und was der Prolog mit all dem zu tun hat ist einfach unglaublich spannend. Ich habe das Buch vor einem Jahr bereits begonnen, es ab er total falsch eingeschätzt und dann erstmal zur Seite gelegt. Verschwendete Wartezeit wie ich nun weiß. Der Schreibstil hat es am Ende sehr leicht gemacht, das Buch schnell durchzulesen denn die Worte sind gut gewählt und erzeugen einen sehr flüssigen Schreibstil.

Ein Halb-Historischer Familienroman mit ganz viel Drama und eine klare Lesemepfehlung von mir!



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