Mittwoch, 23. Dezember 2015

Rezension: "Dash & Lilys Winterwunder" von Rachel Cohn


Dash & Lilys Winterwunder
Rachel Cohn & David Levithan
320 Seiten
cbt Verlag
14. Oktober 2013

Klappentext:
Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – ohne sich jedoch zu begegnen. Immer größer wird der Wunsch, den anderen endlich kennenzulernen, und doch macht ihnen der Gedanke daran auch Angst. Und so zögern sie das erste Treffen hinaus, bis es fast zu spät ist …


Heute erzähle ich euch nun etwas über mein 3. Weihnachtsbuch (wenn man die Novelle von Eversea mitzählt) und es ist gut, das schon 1, 2 Tage seit beenden vergangen sind. Direkt danach war ich nämlich etwas enttäuscht. Doch mit ein wenig Abstand sieht das ganze ein bisschen besser aus.

Wir lernen Lily kennen. Lily wird dieses Weihnachten das erste mal alleine verbringen. Ihre Eltern holen ihre Hochzeitsreise auf den Fidschi Inseln nach, ihr Opa ist nach Florida zu seiner Saisonfreundin gefahren und ihr Bruder tümmelt sich im Bett mit seinem aktuellen Freund. Geimeinsam haben alle beschlossen, Weihnachten an Neujahr nachzuholen. Zu Beginn scheint das auch in Ordnung für Lily zu sein. Sie hat ja noch Tante Ida, die wenigstens Weihnachten feiert. Lily ist ein "nicht-ganz-so-normales" Mädchen. Sie zieht ihre Schuluniform auch in den Ferien an, weil die ihre Brüste gut kaschiert, sie trägt die Stiefel ihrer Tante, die sie in der Verkleidungskiste gefunden hat und wirklich viele Freunde hat sie nicht - dafür ist sie eine excellente Torhüterin.

Auch Dash verbringt dieses Weihnachten alleine, doch im Gegensatz zu Lily, macht er das ganz bewusst. Seine Mutter glaubt, er wäre bei seinem Vater und ist deshalb weggefahren und sein Vater denk, er ist bei seiner Mutter. Er verbringt Zeit mit seinem speziellen Freund Boomer (den ich übrigens herzallerliebst finde), isst viel Joghurt und verbringt viel Zeit in seiner Lieblingsbuchhandlung "Strand". Auch Dash ein "nicht-ganz-so-normaler" Junge. Er wird gern als Bücherwurm bezeichnet, weil er findet, dass das Wort viel zu selten benutzt wird. Am meisten wünscht er sich das English Dictionary.

Als Lilys Bruder Langston in ihrem Namen das rote Notizbuch bei "Strand" positionieren lässt, nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf. 


Die Idee der Geschichte ist wirklich toll und hat sehr, sehr viel Potenzial. Das war ja letztendlich auch der Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Leider hatte ich während des Lesens das Gefühl, das einfach nichts passiert. Dash macht für mich gar keine Entwicklung während Lilly zumindest mutiger wird, durch Dash. 

Ich habe überlegt und wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass das Buch ein Jugendbuch ist. Und eigentlich mag ich das Genre ja auch, aber wahrscheinlich war es dann doch einfach zu jung (obwohl die Protagonisten ja gar nicht soooo jung sind). Letztendlich, wenn man es aus der Perspektive betrachtet, war es doch ein sehr schönes Buch und ich gehe mit meiner Bewertung noch einen halben Stern höher. Also lasst euch von meiner Bewertung nicht abschrecken und macht euch ein eigenes Bild von Dash % Lilys Winterwunder.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Teilt eure Meiung mit uns