Mittwoch, 9. Dezember 2015

Rezension: "Winterglück" von Debbie Macomber

Winterglück
Rose Harbor-Reihe #1
Debbie Macomber

416 Seiten
Blanvalet Taschenbuch Verlag 
19. Oktober 2015 

Inhalt:
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …


Und hier haben wir das nächste wunderbare Winterbuch.

Fangen wir doch wieder beim Cover an: Ich liebe es! So schlicht und elegant! Da geht selbst einem Wintermuffel wie mir das herz auf! Mehr muss ich dazu nicht sagen ;)

Bei "Winterglück" treffen wir auf ein paar Menschen, die nach ihren persönlichen Schicksalsschlägen irgendwie klarkommen bzw abschließen müssen.
Jo Marie übernimmt ein Bed&Breakfast, obwohl sie davon eigentlich gar keine Ahnung hat. Dennoch spürt sie, dass es das richtige für sie ist. Sie liebt es, sich um ihre Gäste zu kümmern und findet so wieder einen Platz im Leben.
Ihre beiden Gäste kämpfen ebenfalls mit den Dämonen ihrer Vergangenheit. Und doch fassen beide den Mut und nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.

Dieses Buch ist so kurzweilig geschrieben, dass man gar nicht merkt, wie man über die Seiten fliegt. Man möchte einfach wissen, was denn in der Vergangenheit so schlimmes passiert sein muss, dass die Gegenwart immer noch so eine Herausforderung ist.
Ich mochte Jo Marie von Anfang an sehr gern, weil sie einfach nicht aufgibt. Zwar braucht sie diesen Tapetenwechsel und Neuanfang, aber dennoch ergibt sie sich nicht ihrer Trauer. Sie packt die Dinge an, springt ins kalte Wasser und schafft sich ein neues Leben.
Abby Kincaid mochte ich am Anfang nicht so gern, weil sie mir ziemlich weinerlich vorkam. Das hat sich aber im Laufe des Buches gegeben. Sie hat sich einfach aus Angst in ihrem Schneckenhaus verkrochen und sich nicht mehr herausgetraut.
Joshua Weaver hatte es schon als Kind und Jugendlicher nicht leicht mit seinem Stiefvater. Dass er jetzt in Zeiten der Not nach Hause zurückkommt um eben diesem Unterstützung anzubieten, zeugt von großem Pflichtgefühl. Und er hat es wahrlich nicht leicht...

Was mich ein bisschen am Buch gestört hat, war, dass es im Prinzip drei Happy Ends gibt. Also, ich liebe Happy Ends, aber die waren wirklich seeeehr Happy. Und vor allem für den ersten Band einer Reihe. Ich denke, da hätte sich die Autorin noch ein bisschen etwas aufsparen können.

Ich habe dem Buch sehr gut 4 Sterne gegeben.


Dieses Buch ist wirklich gut zu lesen und ich freue mich schon auf die nächsten Bände! Hoffentlich lesen sie sich genau so gut wie dieser erste Teil!

Habt ganz viel Spaß bei der Lektüre!!

Liebste Grüße

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