Montag, 18. Januar 2016

Rezension: "Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain



Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache? Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss.


Hier haben wir wieder so ein wunderbar schlichtes Cover. Der Hut des Präsidenten ist zwar eigentlich schwarz, jedoch sticht einen der rote Hut auf dem Buchtitel direkt ins Auge. Dazu der Eiffelturm... Wenn irgendwo ein Eiffelturm abgebildet ist, ist das sowieso schon einen genaueren Blick wert.
Außerdem befinden wir uns dadurch direkt am Handlungsort: Paris




Ich habe nun schon einige Romane von französischen Schriftstellern gelesen und hatte irgendwie immer das Gefühl, dass die sich nicht so schnell lesen lassen."Der Hut des Präsidenten" jedoch las sich unheimlich gut weg.
Die Geschichte wird von verschiedenen Personen erzählt und irgendwie hat jeder Charakter seine eigene Art und Weise, vom besagten Hut zu erzählen, was der Autor auch wirklich gut hinbekommen hat.


Antoine Laurain ist hier eine ganz wunderbare Geschichte gelungen. Jeder wünscht sich in seinem Leben irgendetwas, das er oder sie nicht hat. mehr Geld, einen besseren Job oder oder oder...
Oft ist wahrscheinlich auch gar nicht der Chef besser auf dem gleichen Fachgebiet, als seine Angestellten. Doch wer hat schon den Mut, seinem Vorgesetzten offen zu widersprechen?
"Der Hut des Präsidenten" verleiht unseren Protagonisten in irgendeiner Form mehr Mut und das Selbstvertrauen, die Dinge in seinem leben zu ändern, die man schon zu lange vor sich her schiebt.
Plötzlich ist es möglich, die Affäre mit dem Mann zu beenden, der seine Frau ja doch niemals verlassen wird.
Manchmal braucht es eben nur einen kleinen Anstoß, um in seinem Leben wirklich etwas zu Verändern und seine zukunft in die Hand zu nehmen. Und diesen Anstoß versinnbildlicht hier der Hut. Und das auch noch auf sehr unterhaltsame Art und Weise.


Ich habe "Den Hut des Präsidenten" schon im Dezember als Leseexemplar zugeschickt bekommen und habe mich jetzt die ganzen Wochen gedulden müssen, es mir bis kurz vor dem Erscheinungstermin aufzuheben. Letztes Jahr habe ich "Liebe mit zwei Unbekannten" vom gleichen Autor gelesen und das hat mir damals schon sehr gut gefallen.
Jetzt habe ich mich natürlich sehr auf das neue Werk Laurains gefreut. Und ich wurde eindeutig nicht enttäuscht! Ich finde den Hut noch ein Stück unterhaltsamer, als das Vorgängerwerk.
Wobei ich aber beide Bücher sehr genossen habe!
Deshalb gibt es auch die volle Punktzahl!



Ich liebe es, wie Antoine Laurain diesen Hauch von Schicksal in seinen Büchern beschwört. Einfach herrlich!

Müsst ihr unbedingt lesen!

Gestern hat Antoine Laurain auf Instagram ein Bild seines neuesten Buches gepostet: "Rhapsodie francaise". Dieses ist ab Mittwoch auf französisch erhältlich und soll definitiv auf deutsch übersetzt werden, sagt er. Ich freue mich schon darauf!


Habt einen guten Wochenstart mit hoffentlich wunderbarer Lektüre ;)

Liebe Grüße






Kommentare:

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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