Freitag, 22. Januar 2016

Rezension: "Verletzte Gefühle" von Monica Murphy
























Eine gefühlvolle Geschichte über die zweite Chance, Vergebung und Wiedergutmachung

Ich liebe Colin wie wahnsinnig, aber es haben zu viele Dämonen von ihm Besitz ergriffen. Wenn er sich mir jetzt nicht öffnet, wird er niemals der Richtige sein und der Partner, den ich brauche. Ich habe ihm einen Monat Zeit gegeben, aber jetzt gehe ich. Wenn es wirklich stimmt, wie sehr er mich liebt: Er weiß, wo er mich finden kann


Nummer drei der "Togehter forever" Reihe von Monica Murphy handelt also von Jenny (Fables bester Freundin) und Colin (Chef des Clubs). Das hat mich, als ich den Klappentext das erste mal gelesen habe, doch ein wenig verwundert, weil ich damit irgendwie nicht gerechnet habe. Auch an diesem Buch hing ich durch den Dezember ziemlich lange, aber es war dann das erste Buch, was ich 2016 beendet habe. Die Beziehung zwischen den beiden kam in der Geschichte von Drew und Fable ja doch etwas merkwürdig rüber. Die beiden wohnen zusammen, stritten häufiger und konnten aber auch nicht ohne den anderen. Doch was wirklich los war hat man ja nicht mitbekommen. 

Hier ist es wieder so, dass beide mit Geheimnissen zu kämpfen haben, die sie daran hindern, offen für einander zu sein. Jenny hatte eine Phase in ihrem Leben auf die sie nicht stolz ist und aus der Colin sie heraus geholt hat. Er dagegen kämpft mit Schuldgefühlen, die ihn tagtäglich begleiten. Die beiden sind beste Freunde und kümmern sich umeinander. Insgeheim lieben sie sich, doch der jeweils andere nimmt das so nicht wahr und als Jennys Vergangenheit sie augenscheinlich immer mehr einholt möchte sie gehen. Sie möchte weg aus der Stadt und komplett neu anfangen - ohne die Hilfe von Colin. Und auch wenn das die schwerste Entscheidung ihres Lebens ist, schließlich muss sie Colin dabei zurück lassen, ist sie fest entschlossen diesen Schritt zu gehen. Fable als beste Freundin hat mir in diesem Buch sehr gefallen. Sie ist sehr authentisch und es war schön zu hören, dass sie mittlerweile mit Drew verlobt ist und die beiden ihr Leben zusammen mit Owen im Griff haben.

Dieses hin und her zwischen Jenny und Colin war mit der Zeit in der Tat ein wenig nervig und gerade mit Colin bin ich nicht wirklich warm geworden. Seine Fürsorge gegenüber Fable hat mir in Band zwei schon nicht wirklich gefallen, allerdings konnte man seine Absichten da noch nicht einordnen. Im Umgang mit seiner Jen bekommt man das Gefühl vermittelt, das er der Meinung ist, dass man ohne ihn sowieso nichts schafft und deswegen fand ich ihren Plan zu gehen auch sehr gut, ursprünglich.



Der dritte Teil dieser Reihe konnte mich leider auch nicht vom Hocker hauen. Dafür war die Geschichte letztendlich einfach nicht spannend genug und mit den Protagonisten bin ich auch nicht warm geworden. Würde sich der vierte Teil auch noch um die beiden drehen, würde ich ihn sicher nicht lesen, aber da es dort ja um Owen geht, bin ich da schon sehr neugierig drauf, denn Owen war bisher immer super. Für Jen und Colin ist das hier sicherlich ein schöner Abschluss und in diesem Fall ist es wirklich Ansichtssache, ob das Buch gut ist oder nicht. 



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