Samstag, 27. Februar 2016

Rezension: "Mit Liebe gewürzt" von Mary Kay Andrews







Gina Foxton hat sich gerade als Fernsehköchin eines regionalen Senders einen Namen gemacht, als ihre Welt zusammenbricht. Erst erwischt sie ihren Produzenten und Lebenspartner in flagranti, dann eröffnet ihr dieser, dass ihre Sendung abgesetzt werden soll.
Nicht mit ihr! Mit Tränen in den Augen beschließt Gina, dass sie es jetzt erst recht allen beweisen muss. Sie will den Sprung ins nationale Fernsehen wagen. Dafür muss sie jedoch an Tate Moody vorbei, der die Kochszene mit genialen Rezepten, seiner frischen Art und einem sexy Lächeln dominiert. Dem Angeber werde ich es zeigen, denkt Gina und nimmt die Herausforderung zu einem Kochwettbewerb der Superlative an. Wenn sie nur nicht bei jeder Begegnung mit Tate den Kopf verlieren und die falschen Zutaten in den Kochtopf schütten würde …
(Quelle)


Endlich mal wieder ein Buch von Mary Kay Andrews - dachte ich und habe mich total drauf gefreut und es mir schon lange vor Erscheinungstermin vorbestellt.

Und dann? Nun ja...

Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe eine ganze Weile gebraucht, bevor ich mit den Charakteren dieses Buches warm wurde und endlich im Buch ankam.
Mir erschien die ganze Sache so erzwungen, als ob die Autorin zuerst selbst nicht mit ihrer Geschichte im Einklang war. Irgendwie ganz merkwürdig.

Ab ungefähr der Hälfte - was bei 512 Seiten ja doch ein Stück ist - wurde es dann langsam immer besser. Und dann hat es mich auch wirklich gefesselt.

Die beiden Hauptprotagonisten sind irgendwie speziell. Mit Gina wurde ich bis zum Ende nicht so richtig warm. Sie kommt mir so unecht und gekünstelt vor, auch wenn immer wieder durchscheint, dass es daran liegt, dass sie zu wenig Selbstbewusstsein besitzt und sich viel vorschreiben lässt, ohne ihre eigene meinung einzubringen.
Tate dagegen ist um Längen sympathischer. Er ist ein unkomplizierter Kerl, der gern sein unkompliziertes Leben leben und sich nicht mit irgendwelchem Gezicke herumschlagen möchte.

Vom Titel und Coverbild ausgehend, musste sich die ganze Story ja irgendwie um Essen drehen. Und das tat sie auch. Es geht um Kochshows. Um konkurrierende Kochshows. Und dort vorrangig um Südstaatenküche. Dieser Aspekt hat mir nicht so richtig gefallen, da es viel um Fischgerichte und Meeresfrüchte ging. So mochte ich mir die tollen Geschmackserlebnisse nicht vorstellen, da ich Fisch und alle anderen Wassertierchen so gar nicht mag. Aber man kan ja auch einfach Geflügel statt Fisch nehmen ;)

Eher eins der nicht ganz so guten Bücher von Mary Kay Andrews. Es liest sich zwar gut weg, aber dazu muss man erst einmal mit der Geschichte und den Protagonisten warm werden, was bei mir lange gedauert hat.
Trotzdem ist es ein unterhaltsames Buch - vor allem in der zweiten Hälfte.
Lesenswert ist es für alle Fans von Mary Kay Andrews und guter Küche aber auf jeden Fall.




Habt ihr das Buch schon gelesen? Was fandet ihr es?



Ich wünsche Euch einen schönen, sonnigen Samstag!

Liebe Grüße

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