Freitag, 18. März 2016

[BuddyRead] "Die Eisprinzessin schläft" von Camilla Läckberg




Die junge Frau war besonders erfolgreich, schön und reich. Sie hieß Alexandra Wijkner, und keiner im Ort kann sich ihr Ableben erklären. Zufällig wird die Journalistin Erica Falck in den Fall hineingezogen. Sie weilt in Fjällbacka, um in ihrem verwaisten Geburtshaus nach dem Rechten zu sehen. Da sie eine Kindheitsfreundin der Toten ist, beauftragt man sie, einen Nachruf zu verfassen. Patrick Hedström, ebenfalls ein Schulkamerad, führt die polizeilichen Ermittlungen, und obwohl Erica anfangs lieber auf eigene Faust recherchiert, kommen sich die beiden beruflich wie privat näher. Gleichermaßen ins Visier des Paares geraten die Familie des Konservenfabrikanten Lorentz, der Säufer Anders, der ungeliebte Ehemann der Toten sowie deren Freundin Francine. Doch offenbar verbirgt sich eine alte Geschichte hinter der Tat. Es gibt jemanden, der Alex von klein auf kannte und der seiner Eisprinzessin ein eisiges Totenbett bereitet hat.




Welche Erwartungen hattest du?

R: Von Camilla Läckberg hatte ich bis zu diesem Buch noch nichts gelesen. Da wir ja aber in letzter Zeit immer öfter schwedische Thriller lesen, hatte ich etwas Angst, meine Erwartungen zu hoch zu schrauben, denn Kristina Ohlsson und Hjorth & Rosenfeldt sind starke Konkurrenz.

S: Da ich von den letzten schwedischen Autoren immerzu begeistert war, habe ich mir auch von Läckberg einiges erwartet. Ihre Cover gefallen mir zudem sehr gut.



Welcher Charakter ist dir am wenigsten sympathischsten und warum?

R:Ich fand eigentlich alle Eltern ziemlich nervig. Egal, wie es den Kindern/der Familie geht, hauptsache nach außen ist alles perfekt. Alles kommt auf den Schein an. Schrecklich!

S: Das war die Mutter aus der Fabrik. Die kam so richtig eisig rüber. Wie die böse Königin irgendwie.


Konntest du dieses Mal einen Täter konkret verdächtigen?

R: Ja, doch. Ich hab zwar mal etwas geschwankt, aber eigentlich hatte ich den Verdacht schon recht schnell.

S: Ja und das sogar relativ schnell. Das hat mir so gar nicht gefallen, allerdings war mit der Auflösung des Täters, die Gesamtsituation noch nicht lange nicht aufgelöst.


Der schönste Moment im Buch?

R: Das Schönste an dem Buch ist, dass es nicht nur Thriller ist, sondern es trotzd allem etwas Romantik gibt.


Wurden deine Erwartungen erfüllt?

R: Eher gar nicht. Wir ich oben schon sagte, hat Camilla Läckberg ja harte schwedische Konkurrenz und da kommt sie für meinen Geschmack einfach nicht mit.

S: Nein, leider so überhaupt gar nicht. Das war einfach nicht so "aufregend" wie die letzten Bücher, die ich gelesen habe.







Fazit:

Läckberg ist definitiv nicht auf einem Level mit Ohlsson und Hjorth & Rosenfeldt. Die Story ist recht vorhersehbar und für meinen Geschmack zu flach ausgearbeitet. Den Schreibstil fand ich etwas zäh und ich habe echt ewig gebraucht, um mich in die Geschichte zu finden.
Man hätte aus dem material definitiv mehr machen können. Ganz schlacht war es jetzt aber auch nicht.Ich denke schon, dass ich der Autorin irgendwann noch eine Chance geben werde, schließlich lernt auch ein Autor dazu und kann sich verbessern.



Also Läckberg kann mit Hjorth & Rosenfeldt oder Ohlsson keinesfalls mithalten. Die Geschichte war einfach nicht so augefeilt wie die der anderen. Ich konnte den Täter schneller identifizieren und es war bei weitem nicht so psychisch spannend und mitreißend. Einzig die Auflösung der ganzen Situation um die Protagonisten fand ich dann doch gut, so dass ich einen halben Stern mehr gegeben habe.







Kennt jemand die Bücher und kann empfehlen, das wir auch die nächsten Teile lesen?

Liebste Grüße

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