Donnerstag, 17. März 2016

[BuddyRead] "Die Frauen, die erkannte" von Hjorth & Rosenfeldt














Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt.

Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.

Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt  ...




Welche Erwartungen hattest du?

R: Es war ja schon eine Weile her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen hatte. Sebsatian Bergman ist schon ein echtes Original und ich habe neben einer spannenden Story auch einige recht amüsante Szenen bezüglich seines sehr speziellen Benehmens erwartet.

S: Ich war wirklich gespannt. Gar nicht mal auf die Story um die Ermittlung, sondern auf die Geschichte der Protagnisten, denn Sebastian Bergman ist wirklich sehr speziell. Und die Verbindung der Protas könnte in Zukunft noch äußerst spannend werden.


Welcher Charakter ist dir am sympathischsten und warum?

R: Ich mag Sebastian Bergman. Er ist so ein Arsch *sorry*, aber trotzdem finde ich ihn irgendwie herrlich komisch.

S: In diesem Teil war es definitiv Billy. Er versucht sich in der Gruppe einen anderen Platz zu schaffen und macht seine Sache dabei auch wirklich gut. Nur leider wird das von den anderen Ermittlern nicht ganz so gut aufgenommen.


Ab wann hattest du den ersten Verdacht, wer der "Täter" ist? Hattest du überhaupt einen?

R: Einen Verdacht hatte ich recht schnell. Und nicht lange danach war auch klar, wie die ganze Sache abgelaufen ist.

S: Also, zumindest kannte ich die Antwort dieses mal bereits vor den Ermittlern. Das war dann doch rauszulesen. Wann das genau war, weiß ich gar nicht mehr genau, und selbst wenn könnte ich es ja nicht sagen. Es war aber gar nicht schlimm, dass man das vorher schon wusste, denn die eigentliche Spannung der Geschichte hatte einen anderen Schwerpunkt und dieser Schwerpunkt saß immer noch im Gefängnis.


Gab es einen Moment, in welchem du von völligem Unverständnis überrascht wurdest?

R: Nicht unbedingt nur einen Moment, sondern der Gefängnisdirektor an sich. Lasst Hirn regnen...

S: Haraldsson... Dieser Typ. *facepalm*


Wurden deine Erwartungen erfüllt?

R: Ja, doch. Das Buch war wieder sehr spannend und auch unterhaltsam. Ich mag es ja sehr, wenn man als Leser mit ermitteln kann und man den Fall sozusagen schon vor den Protagonisten gelöst hat. Hinde ist ein verdammt cleveres Kerlchen, aber das ist Sebastian auch.


S: Meine Erwartungen wurden sogar fast übertroffen. Wie bereits gesagt, habe ich mich ja mehr auf die Protagonisten gefreut, als auf die Ermittlung, aber die wiederum war höchst aufregend. Edward Hinde, Bergmans Exfeind hält die Laune des Lesers ganz schön auf Trab.





Fazit:

Wieder ein wirklich gutes Buch, das es aber trotzdem nicht ganz auf ein Level mit Kathy Reichs und Kristina Ohlsson schafft.
Es herrscht viel Spannung, sowohl bei den Ermittlungen als auch im Privatleben der einzelnen Protagonisten. Die Geschichte ist fesselnd und mitreißend und man merkt kaum, wie man über die Seiten fliegt, aber irgendwie fehlt mir immer noch das letzte bisschen vom gewissen Etwas.
Die nächsten Bände liegen dennoch schon bereit, denn ich möchte unbedingt wissen, wie sich die Protagonisten so weiterentwickeln. Vielleicht schafft es ja sogar Sebastian mal aus seinem Selbstmitleid. Ich würde es ihm gönnen.



Sebastian Bergman wird immer mehr zum Wrack. Ich bin immer noch nicht warm geworden mit ihm. Ich schwanke immer noch zwischen "Komm her, lass dich drücken" und "Lass dich mal lieber einweisen". Ich komme absolut nicht klar mit ihm, aber gerade das fasziniert mich an der ganzen Geschichte. Ich will ja doch wissen, wie es weiter geht. Das Edward Hinde in direktem Bezug zu Bergman steht, gab der ganzen Geschichte den gewissen Kick, denn Hinde war einfach ein super Antagonist. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, in dem hoffentlich der überaus bescheuerte Haraldsson keine Rolle mehr spielt und die verrückte Ellinor nicht zu verrückt wird.





Habt ihr das Buch schon gelesen? Und wenn ja, wie fandet ihr es?

Liebste Grüße

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