Mittwoch, 16. März 2016

[BuddyRead] "Papierjunge" von Kristina Ohlsson





In der Nacht erwacht er zum Leben, erwählt ein Kind und verschwindet mit seinem Opfer in der Dunkelheit. Der Papierjunge. Eigentlich glaubt niemand an die jüdische Sagengestalt – bis an einem eiskalten Wintertag in Stockholm eine Erzieherin vor den Augen von Schülern und Eltern erschossen wird. Als wenig später zwei Kinder verschwinden, fragen sich die Ermittler Fredrika Bergman und Alex Recht, ob der Junge aus der Legende etwas mit den Vorfällen zu tun haben könnte. Die Ermittlungen führen Fredrika nach Israel, wo sie mit einem grausamen Verbrechen aus der Vergangenheit konfrontiert wird ...





Welche Erwartungen hattest du?

R: Ich konnte ja die Reihe komplett bis zum fünften Teil in einem Rutsch durch lesen. Und ich war irgendwann gefühlsmäßig selbst ein Teil des Teams. Ich habe mich schon richtig zu Hause gefühlt :D
Nachdem mir die letzten Bücher so wahnsinnig gut gefallen haben, hatte ich auch beim aktuellen Band wieder große Erwartungen - und ebenso große Angst, dass diese enttäuscht werden könnten.

S: Ich musste nach dem Lesen von Teil vier ja eine ganze Weile warten und hatte zudem ja nicht mal selbst mitbekommen, das der Band nun auf deutsch erscheint. Ich hatte dem Verlag da mal eine Mail zu geschrieben und nachgefragt, doch leider nie eine Antwort erhalten. Rike hat es dann entdeckt und ab da konnte ich es kaum erwarten. Mittlerweile bin ich wirklich ein großer Fan der Autorin und habe mir große Spannung erhofft wie immer.

Welcher Charakter ist dir am wenigsten sympathischsten und warum?

R: Definitiv Eden. Sie ist mir zu kalt. Zu abweisend. Zwar hat sie hier wieder eine tragende Rolle, aber aus dem Verlauf des Buches heraus, erlaube ich mir einfach mal die Hoffnung, dass sie im nächsten Band nicht wieder auftaucht.

S: Ich mag Eden nicht. Mit der komme ich so gar nicht klar. Schon im Himmelschlüssel bin ich mit ihr nicht warm geworden und auch wenn sie in Papierjunge eine tragende Rolle spielt - ich mag sie einfach nicht.


Konntest du dieses Mal einen Täter konkret verdächtigen?

R: Dem Gefühl nach schon. Nur war der Name noch nicht bekannt und auch die Ausmaße der Umstände. Trotzdem hat es Kristina Ohlsson geschafft, immer wieder irgendwelche Zweifel zu sähen. Auch wenn sie es beim Papierjungen nicht so gut geschafft hat, wie in den Büchern zuvor.

S: Naja zumindest konnte ich ab einem bestimmten Punkt sagen "Ja, diese eine Person (wenn auch noch ohne Name) ist involviert. Da war ich mir 100%ig sicher, auch wenn ich die genauen Umstände noch nicht konkretisieren konnte.


Der schönste Moment im Buch?

Am Ende... Neeeeeee!! ^^ Psssssssst. :P



Wurden deine Erwartungen erfüllt?

R: Seit Sterntaler bin ich wirklich ein großer Fan der Autorin und fiebere bei jedem buch von Anfang bis zum Ende mit. Und auch beim Papierjungen wurden meine Erwartungen definitiv nicht enttäuscht! Fast 600 Seiten in 2 Tagen! Das sagt doch schon einiges, oder?

S: Ja definitiv. Auch wenn Sterntaler nach wie vor mein Favorit der ganzen Reihe ist, mochte ich auch Papierjunge. Letztendlich habe ich die fast 600 Seiten so schnell gelesen, das mir am Ende die Augen wehtaten. Nicht mal TV konnte ich schauen.






Fazit:

Eines der ersten Dinge, die ich zu Sanni gesagt habe, nachdem ich das buch begonnen hatte, wa "Peder!" Er ist wieder dabei! Endlich wird das Team wieder komplett. Auch wenn der kerl ein ziemlicher Idiot sein kann, denke ich, dass er doch aus seinen Fehlern gelernt hat.
Im "Himmelschlüssel" hat mir das Ermittlerteam nicht so gut gefallen, bei "Papierjunge" haben wir die Familie fast wieder so richtig komplett. Und das mit einer wirklich spannenden Geschichte, die uns weit über die schwedischen grenzen hinausführt.
Die Einleitungen der einzelnen Abschnitte des buches haben mich fast wahnsinnig gemacht! Die Spannung, die aus diesen kurzen Stücken hervorging, war annähernd unermesslich! Ich konnte dieses buch nur verdammt schwer aus der hand legen! Unbedingt empfehlenswert!



Der mittlerweile 5. Teil der Reihe hat nun endlich wieder alle Protagonisten intus, die wir uns gewünscht haben. Das war schon mal Pluspunkt Nummer eins. Was an Ohlsson, bzw. bei allen schwedischen Autoren, die ich bisher gelesen habe, so klasse ist, ist, dass zumindest ich vorher nie auf einen Täter komme. Die Ermittlungen sind einfach viel zu weitreichend, als das man sich wirklich festlegen könnte. Wie Rike schon in der letzten Rezension gesagt hat - da denkt man "Ha, jetzt, der muss es sein" und auf der nächsten Seite kann man alles wieder verwerfen. Neben den Ermittlungen gefallen mir auch die Protagonisten sehr (außer Eden) und ihre Entwicklung in den einzelnen Büchern und das Zusammenspiel in den Geschichten, wie sie mit eingebunden werden. Einfach Klasse. Ich hoffe sehr, dass Papierjunge nicht das Ende von Fredrika, Peder und Alex war.


Habt ihr euch die Thrillerreihe um Fredrika Bergmann und Alex Recht schon einmal angesehen? Wenn nicht: tut es unbedingt! 
Liebste Grüße


Kommentare:

  1. Hey ihr Lieben,

    das Cover sieht für mich zwar echt unscheinbar aus aber wenn ich mir eure Meinungen so durchlese und den Klappentext dazu hört es sich doch total spannend an. Ich lese ja nur selten mal einen Thriller aber ihc behalte ihn im Hinterkopf falls es mich mal wieder zum mitfiebern packt.

    Liebste Grüße,
    Tinker

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    1. Hey Tinker,
      die Bücher von Ohlsson sind in der Tat empfehlenswert und äußerst mitreißend. Wir empfehlen aber wirklich beim ersten Teil "Aschenputtel" zu beginnen. :)

      Liebe Grüße

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