Montag, 18. April 2016

[Rezension] "Before us" von Anna Todd



Life will never be the same

Bevor Hardin Tessa begegnete, war er voller Wut und zerstörerischer Leidenschaft. Als er sie traf, wusste er sofort, dass er sie brauchte. Für sich allein. Ohne sie würde er nicht überleben. Und er würde nie mehr der sein, der er einmal war ...
Nichts ist so, wie es scheint: Hardins Bericht von seinen ersten Begegnungen mit Tessa wird das Bild vom skrupellosen Bad Guy, der den unschuldigen Engel verführt, in ein ganz neues Licht rücken.


Man liebt sie, oder man hasst sie - Hessa. Selten spaltet eine Geschichte die Leser so sehr. Bis Teil 3 der After Reihe, stand auch ich noch voll hinter dem Buch. Leider hat sich das mit dem Finale geändert. Das war grausam enttäuschend für mich. Trotzdem wollte ich "Before us" eine Chance geben, denn es handelt ja vom ersten Teil und den mochte ich ja.  

Das Buch ist eingeteilt in drei Teile: Before, During & After.

In Before geht es logischerweise um Hardins Vergangenheit, aber auch um die Vergangenheit der Menschen, mit denen er sich umgibt - Steph, Molly.. Und das fand ich Klasse. Ich mochte beide Mädchen nicht, aber in ihren Kapiteln erfahren wir, warum sie so sind, wie sie sind. Sehr aufschlussreich, obwohl das nichts an meiner Meinung über die beiden ändert.

In After gibt es ein paar Kapitel zu Tessa und Hardin und deren Kinder natürlich, aber auch wieder Kapitel über andere Personen. Seinen kleinen Bruder und Christian zum Beispiel und das fand ich ebenfalls richtig interessant. Es ist wirklich schön, das sich Anna Todd hier nicht nur auf Hessa beschränkt, sondern auch die vielen Fragen beantwortet, die man sich in After vielleicht gestellt hat. Die Leser wollen ja sowieso immer wissen wie die Zukunft der Protagonisten aussieht und in diesem Buch hat sie das Klasse gelöst. 

Das war dann aber leider auch schon alles, was mir an dem Buch gefallen hat, denn jetzt bleibt nur noch das During. Und das hat fand ich wirklich nicht gut. Im letzten Band von After und sicherlich auch in den Bänden davor, kam Hardin zwar wie ein Arsch rüber, aber doch mit sehr viel Emotionen und die habe ich in diesem Buch ziemlich vermisst. Das innere von Hardin war einfach nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe absolut kein Problem damit, die selbe Geschichte aus zwei Perspektiven zu lesen, aber dann muss ich den Protagonisten auch von einer anderen Seite kennenlernen. Dafür sind solche Geschichten ja da.



Letztendlich bin ich doch ein wenig enttäuscht von Hardins Buch. Ich hatte es ziemlich schnell beendet und Gott sei Dank war es ja harmlos von der Länge, aber der wichtigste Teil, auf den man sich ja gefreut hat, der war einfach nichts in meinen Augen. Einzig das Before und After hat die Bewertung gerettet. Nicht desto trotz freue ich mich auf die Bücher von Landon. 


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