Mittwoch, 27. April 2016

[Rezension] "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund


Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?



 
Also... Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll...

Als erstes muss ich sagen, dass ich mal wieder durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden bin. Das gefällt mir nämlich wirklich gut und auch der Klappentext war wirklich vielversprechend.

Und dann habe ich mit dem Lesen begonnen. Das ist schon wirklich lange her. Und ich bin einfach nicht weit gekommen. Es war nichts fesselndes an diesem Buch. Der Schreibstil mit der Einteilung in diese vielen kurzen Kapitelchen ist so wahnsinnig anstrengend, dass ich das Buch erst einmal weggepackt habe.

Da es aber ein Rezensionsexemplar ist, habe ich einige Zeit später nochmals damit begonnen und es wurde einfach nicht besser. Es baut sich gar kein richtiger Lesefluss auf, weil immer nach ein paar Seiten die Örtlichkeit wechselt oder eine andere Person betrachtet wird. Sofia in der Gegenwart, Sofia in der Vergangenheit. Victoria in der Gegenwart, Victoria in der Vergangenheit. Tatort, Sofias Praxis, irgendeine Kneipe, bei Jeanette zu Hause... Ich bin wirklich was wahnsinnig geworden!

Und deswegen konnte mich diese Geschichte auch einfach nicht packen. Dabei hat das Buch wirklich Potential, aber diese Sprunghaftigkeit macht für mich einfach alles kaputt. Mir hat das Lesen leider so gar keinen Spaß gemacht. 

Es tut mir wirklich sehr leid, das sagen zu müssen, aber das Buch war echt gar nichts für mich.

Es war zäh wie ein Traktorreifen und letztendlich für mich mehr Qual als Unterhaltung.

Ich sage lieber weniger dazu, als zu viel Negatives. Sorry!



Ich weiß, dass viele von euch dieses Buch wirklich gut finden, aber das ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.



Habt noch einen schönen Mittwochnachmittag!


Ganz liebe Grüße

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