Mittwoch, 11. Mai 2016

[Rezension] "Silber - Das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier


Silber – Das erste Buch der Träume

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …
(Quelle

Ich habe ja so die kleine Marotte, Trilogien möglichst erst zu lesen, wenn alle drei Bände erschienen sind. Vor allem, wenn ich mir von einer Reihe viel erwarte. Und da ich vor ein paar Jahren die Edelsteintrilogie innerhalb von drei Tagen durchgesuchtet habe, dachte ich mir, bei Silber warte ich dann auch lieber ab.

War auch gut so! Denn einmal begonnen, wollte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen!

Aber nun zuerst einmal zu Band 1.

Livs Familie ist ein wenig anders als andere Familien. Die Eltern sind getrennt, die beiden Töchter haben ein Kindermädchen. Der Vater ist beruflich viel unterwegs, die Mutter ist Professorin und wechselt dadurch auch alle paar Jahre den Wohnort. Nun hat sie aber einen Mann kennengelernt, der ihr viel bedeutet und das bedeutet natürlich auch weitreichende Schritte in puncto Familienleben.
Denn als Liv und ihre Schwester in London ankommen, ziehen sie letztendlich icht wie geplant in ein kleines Cottage sondern mit einem kurzen Zwischenstopp direkt in das Haus ihres zukünftigen Stiefvaters. Und der hat auch zwei Kinder. Die auf die gleiche Schule gehen. Das allein führt schon zu verzwickten Situationen, aber noch verstörender ist es, wenn der neue Stiefbruder und seine Kumpels Dinge über Liv wissen, die sie niemals im Wachen Zustand ausgesprochen hat, sondern nur im Traum...

Ich fand das Buch wieder unglaublich gut geschrieben. Kerstin Gier eben. Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt die Fantasie fliegen. Man kann herrlich abtauchen und macht sich für den Lesemoment lang keine Gedanken mehr um seine Umgebung.


Wieder ein kleines Meisterwerk aus Gier´scher Schreibfeder. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich konnte das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Also alles richtig gemacht mit dem Warten, bis alle drei Bände erschienen waren, denn auf die Fortsetzung hätte ich ungern gewartet.
Man fühlt sich als Teil des Buches. Man schleicht sich mit durch die Traumgänge. Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß!

Also Leute: Lesen! :D


Habt einen schönen Tag!

Liebe Grüße


Kommentare:

  1. Toll, dass es dir gefallen hat, ich habe es auch noch auf meinem SuB liegen :)

    Liebst, Lara.

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    1. Hey Lara!

      Mir hat die ganze Trilogie sehr gut gefallen. Kann dir nur empfehlen, die Bücher vom SuB zu befreien ;)

      Liebe Grüße
      Rike

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