Samstag, 25. Juni 2016

[Rezension] "Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky



Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.


Dieses Buch kennen sicherlich fast alle und ich bin wahrscheinlich eine der letzten gewesen, die es gelesen hat. Schande über mein Haupt. 
Charlie ist ein typischer Teenager, der in seinem ersten Jahr an der Highschool so ziemlich alles durchmacht, was andere in der gesamten Zeit durch haben. Sex, Liebeskummer, Drogen, Alkohol, Zigaretten, Abstürze und die goldene Zeit. All das erlebt er mit seinen zwei liebsten Menschen - Sam und ihrem Bruder Patrick. Und obwohl die beiden ihr letztes Jahr an der Schule haben, werden sie zu einem merkwürdigem Dreiergespann. Im Grunde geht es eben genau darum. Das erste Highschooljahr von Charlie. Wie er es erlebt und wahrnimmt. Von daher kann ich nicht viel mehr zur Geschichte sagen. 


Letztes Jahr irgendwann habe ich den Film "Vielleicht lieber morgen" nebenbei im TV laufen gehabt. Und das, was ich gesehen habe, hat mir wirklich gefallen. Währenddessen habe ich dann bei Instagram und Twitter gelesen, dass dieser Film ja auf einem Buch basiert und da bin ich natürlich neugierig geworden. Ich bin also eine Weile ums Buch herum geschlichen, bevor ich dann endlich zugeschlagen habe. Es ist nun so. Da ich ja wusste, worum es im groben im Film ging, habe ich mir den Klappentext nicht mehr durchgelesen und wusste also nicht, dass die Geschichte in Briefform geschrieben ist. Das mag ich schon erstens nicht so sehr. Was das ganze aber verschlimmert hat war Charlie an sich.
Charlie ist wirklich großartig aber er ist eben auch ein bisschen.. "gestört".. ein bisschen seltsam. Und genauso schreibt er auch. Es war teilweise wirklich anstrengend und hat mich stark an Forrest Gump erinnert. Er erzählt ganz viel und erkennt auch ganz viel und ja, er weiß auch ganz viel, aber es ist eben auch anstrengen ihm auf die Dauer zuzuhören, wenn ihr versteht was ich meine. Die 288 Seiten haben sich daher ganz schön gezogen. Einmal dachte ich "Wow jetzt hast du aber ewig gelesen, hast ja endlich ne Menge geschafft"  - und dann waren es nur 40 Seiten.. Das hat mich dann doch etwas geärgert, aber im großen ist das Buch wirklich Klasse und während ich so meine Rezension hier geschrieben habe, habe ich beschlossen meine Bewertung zu erhöhen. 




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