Donnerstag, 23. Juni 2016

[Rezension] "Die Beste zum Schluss" von Michel Birbaek



Als Mads mal wieder unfreiwillig Single wird, beschließt er, sich nie mehr zu verlieben. Das sei ein überschätztes Konzept. Stattdessen zieht er lieber mit seiner besten Freundin und ihren Kindern zusammen. Endlich hat er den schönen Beziehungsalltag, den er immer wollte, auch wenn die Beziehung platonisch ist, aber das werden die meisten ja eh irgendwann. Mads ist glücklich. Alles läuft bestens. Und dann trifft er Eva. Und Eva trifft ihn. Voll. Und er muss sich entscheiden: Soll er sein Leben noch mal komplett verändern? Und das auch noch in dem Moment, in dem seine beste Freundin dringend seine Hilfe braucht? Was ist wichtiger? Freundschaft oder Liebe? Oder geht gar beides? Es gibt keinen perfekten Augenblick für Liebe - außer man macht ihn perfekt!


Und wieder ein wunderbares Buch von Birbaek ausgelesen. Mads ist der Meinung, Verliebtheit wäre eine Krankheit, eine Wahrnehmungsstörung. Am schlimmsten ist es nach der Letzten Trennung von Isa. Und genau in dem Moment trifft er Rene wieder. Seine alte Freundin. Die Beste. Sie ist schwanger und bereits Mutter einer Tochter und die Umstände sorgen dafür, dass die beiden wieder zueinander finden und fortan ihr Leben zusammen verbringen. Als Patchwork Familie. Denn zu mehr taugen die beiden nichts. 5 Jahre später ist immer noch alles genauso. Immer noch alles Perfekt im Hause Mads/Rene. Die Kinder Lola und Oscar sind zum anbeißen. Und dann trifft Mads Eva. Und er verliebt sich. Liebe auf den ersten Blick. Er macht daraus auch kein Geheimnis, aber er kämpft dagegen an, denn es ist ja eine Störung. Und doch ist er verliebt und völlig verloren, als er erfährt, dass Eva schon morgen auswandern wird. Endlich ist ihm die Krankheit egal und er geht aufs ganze, doch dann fordert Rene all seine Aufmerksamkeit und er muss sich entscheiden. Doch muss er das wirklich?


Wunderbar, wunderbar, wunderbar. Die Geschichte hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Bücher von Birbaek regen irgendwie immer zum nachdenken an. Wie hier, über die Liebe zum Beispiel. Er hat ja völlig recht mit seiner Theorie über die Verliebtheit und trotzdem ist es schön, wenn es doch passiert. Ich kann die Bücher als willkommene Abwechslung empfehlen. Ich bin immer noch hin und weg. :)




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