Mittwoch, 1. Juni 2016

[Rezension] "Wie Blut so rot" von Marissa Meyer


Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Kommen wir nun zu einem nächsten Aspekts der Luna-Chroniken. Eine fantastische Fortsetzung des Cyber-Märchens "Wir monde so silbern"!
Lernten wir im ersten Band Cinder kennen, die an Cinderella angelehnt ist, dreht sich nun dieses Buch um Scarlet und erinnert uns an Rötkäppchen und den bösen Wolf.
Wer die Novelle "Die Armee der Königin" gelesen hat, der weiß ja schon, um welche Art Wölfe es in dem Buch geht und auch im ersten Teil der Luna-Chroniken wurden schon Andeutungen gemacht.

Hier jedenfalls stoßen wir auf Cinders Vorgeschichte. Und zwar in Form von Scarlets Großmutter - ja, auch die Großmutter fehlt nicht.
Im zweiten Ban der Chroniken erfahren wir, wie Cinder auf der Erde gelandet ist und was dort - und vorher auf Luna - mit ihr geschehen ist.
Nur weiß Scarlet von all dem nichts, als ihre Großmutter entführt wird und sich keiner die Mühe macht, nach ihr zu suchen. Also nimmt sie die Suche in ihre eigenen Hände und stößt dabei auf Ze'ev, von dem sie regelrecht magnetisch angezogen wird, was sich im Laufe der Geschichte als ziemlich kompliziert herausstellt...

Am Ende des Buches verweben sich die Handlungsstränge von "Wie monde so silbern" mit denen von "Wie Blut so rot", was schon wieder eine schöne Spannung aufbaut und die Vorfreude auf den dritten Teil schürt.

Ich kann von dieser Reihe einfach nicht genug bekommen! Auch die Geschichte um Scarlet ist wieder so fesselnd, dass man einfach weiterlesen muss, auch wenn der Schlaf manchmal ganz schön darunter leidet.
Ich könnte ewig weiterreden, aber das Fazit wäre dasselbe: Volle Punktzahl für ein weiteres Meisterwerk!


Jetzt muss ich mir unbedingt bald "Wie Sterne so golden" zulegen, damit ich weiterlesen kann!

Liebe Grüße


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