Samstag, 16. Juli 2016

[Rezension] "Was am Ende noch so bleibt" von Babsy Tom


Beate hat es satt: Sie lebt eine Ehe, die schon lange keine mehr ist. Auf den Tag genau hat sie seit 365 Tagen die bedrückende Gewissheit, dass Martin sie heimlich betrügt, mit Susanne. Nach einem Jahr des Erduldens und des vergeblichen Hoffens auf ihr persönliches Happyend sieht sie ein, dass sich von allein ja doch nichts ändert. Sie verlässt ihren ohnehin nicht mehr sicheren Hafen und traut sich, an der Tür ihrer Rivalin zu klingeln. Auch Susanne ist verheiratet, und zwar mit Jacob, der ihr an diesem Abend die Tür öffnet. Beate findet ihn äußerst anziehend. Sie muss erkennen, dass auch er – genau wie sie selbst – darauf vertraut, dass sich seine Frau eines Tages besinnt und zu ihm zurückkehrt. Was Beate hingegen als Einzige aller Beteiligten nicht weiß, ist, dass die Geliebte ihres Manns ein tragisches Geheimnis hütet … ein Geheimnis, das über kurz oder lang das Leben aller verändert und auf den Kopf stellt …

Dies ist das zweite Buch, das ich jetzt von Babsy Tom gelesen habe. Mir hat das erste - Die Schuhe meiner Schwester - schon sehr gut gefallen und auch dieses Mal hat mich das Buch wieder sehr für sich eingenommen.
Babsy Tom schreibt nicht die üblichen 08/15-Bücher, die man sonst so kennt. Die Umstände in ihren Büchern sind immer etwas anders, etwas komplizierter. Man könnte auch sagen umstrittener.

So auch hier.

Beates mann hat eine Affäre. Davon weiß sie nun schon ein ganzes Jahr, sagt und tut aber nichts.
Dann trifft sie sich mit dem Mann der Affäre und es stellt sich heraus, dass alles etwas komplizierter ist, als zuerst angenommen.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das alles kurz zusammenfassen könnte, ohne zu viel zu verraten. Am besten wäre es zu sagen "erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt".

Die Geschichte an sich hat einen recht ernsten Hintergrund und auch wenn ich viele Aspekte nachvollziehen kann, mag ich Susanne zum Beispiel wirklich überhaupt gar nicht. Trotz hartem Schicksal eine egoistische Zicke. Und das nicht erst, seit der Wendung des Schicksals. Danach noch mehr, was irgendwo auch wieder nachvollziehbar ist, aber andererseits eben gar nicht...


Merkt ihr, dass ich total ins Schleudern komme, wenn ich mich zu dem Buch äußern soll? Es ist für mich auch wirklich sehr schwierig und ich muss ehrlich sagen, dass das buch mir immer wieder im Kopf herumspukt, weil es mich einfach nicht loslässt.
Die verschiedenen Ansichten und Beweggründe der einzelnen Protagonisten sind gleichzeitig nachvollziehbar und dann eben auch wieder überhaupt gar nicht.

Ihr müsst die Geschichte wirklich selbst lesen und ich selbst muss mir mal ansehen, was ich als nächstes von Babsy lesen möchte. :)



Jetzt mache ich es mir erstmal ein wenig gemütlich.

Liebe Grüße


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