Mittwoch, 17. August 2016

[Rezension] "Die Analphabetin, die rechnen konnte" von Jonas Jonasson


Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht!

Endlich habe ich dieses witzige Buch beendet! Ich habe es zum Teil gelesen und zum Teil auf dem Weg zur Arbeit gehört. Und deswegen kann ich guten Gewissens sagen, dass es sich sowohl sehr gut wegliest, als auch sehr gut zu hören ist. Katharina Thalbach hat eine sehr angenehme Art das Buch vorzulesen. Ich liebe sie als Schauspielerin schon lange und Die Analphabetin, die rechnen konnte war das erste Buch, welches ich mir gern angehört habe, was nicht zuletzt an Katharinas Art zu lesen liegt.
Aber es liest sich auch wie gesagt sehr gut. Ich habe mich ja wirklich lange um dieses Buch herum gedrückt, bevor ich es dann endlich gelesen habe.
Dieses Buch ist schon ziemlich speziell und ich habe die ganze Zeit gerätselt, was man wohl rauchen muss, um auf solche Ideen zu kommen. Nombekos Weg von ihrem Leben als Putzfrau in Südafrika über Schweden und zurück nach Südafrika - dieses Mal als schwedische Botschafterin... Das ist schon ziemlich verrückt und alles was dazwischen passiert, ist noch viel verrückter.

Ich habe für das Buch echt lange gebraucht, aber das lag eher daran, dass mein Arbeitsweg so kurz ist :D
Die erste Hälfte habe ich gehört und die zweite Hälfte dann gelesen, weil in diesem Buch einfach alles so verquer ist, dass ich endlich wissen wollte, was da noch so kommt.
Da ich die anderen Bücher von Jonas Jonasson nicht kenne, war der Schreibstil für mich schon ziemlich speziell, aber doch sehr unterhaltsam. Also definitv keine Zeit verschwendet ;)



Kennt ihr das Buch? Wie fandet ihr es? 

Liebe Grüße




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