Samstag, 27. August 2016

[Rezension] "Untamed - Anna und Griffin" von S.C, Stephens

Griffin Hancock, notorischer Bad Boy der Band D-Bags, hat es satt, in Kellan Kyles Schatten zu stehen. Trotz des Glücks mit Anna und seiner geliebten Tochter Gibson wächst seine Unzufriedenheit – denn schließlich hat er es verdient, selbst als Nr. 1 im Rampenlicht zu erstrahlen! Als sich ihm eine einzigartige Chance bietet, nimmt er kurzerhand seine kleine Familie und kehrt Seattle und der Band den Rücken, um in L.A. neu anzufangen. Doch dass Ruhm nicht alles ist und er ihn das kosten könnte, was er am meisten liebt, merkt Griffin erst, als es beinahe zu spät ist ...


Schluss mit Kellan Kyle - macht Platz für Griffin Hankock. 
Also ich gebe ja zu, Griffin war mir in den Büchern von Kiera und Kellan wirklich nicht ganz geheuer und seine Beziehung zu Anna habe ich erst recht nicht verstanden. Das hat wohl kaum einer. Deshalb war ich umso gespannter, wie es sein wird, mehr über diesen Mann zu erfahren und einen tieferen Einblick in dessen Liebesleben zu bekommen. Und ich muss sagen - der gute Griffin ist mir richtig an Herz gewachsen. Ich habe wirklich die ganze Zeit über mit ihm gelitten.
Bis zur Hälfte des Buches ist es der Griffin den wir schon kannten. Äußerst von sich überzeugt, er ist der geilste. Doch das drumherum macht ihn einfach auch wahnsinnig liebenwert. Er liebt seine Kinder (und ja, es kommt ein zweites) über alles und er ist absolut vernarrt in Anna. Das hat man vorher ja nicht so bemerkt. Die Beziehung der beiden ist so, wie man sie eingeschätzt hat. Sehr einfach und doch sehr vertraut. Die beiden sind ein Team und das merkt man eben auch. Und als Familie sind sie unschlagbar. 

Als Griffin seine Wünsche der Band gegenüber äußerst und gerade Matt so absurd reagiert, wie er es eben tut, war auch ich sauer auf die D-Bags, denn Griffins Wünsche sind nicht übertrieben. Sie versuchen es nicht einmal und das hat mich verärgert genauso wie es eben auch Griffin geärgert hat und ich kann seine Reaktion da schon nachvollziehen. Aber Griffin wäre eben nicht Griffin, wenn bei seinen Plänen nicht so einiges schief gehen würde. Und oh ja, das tut es. Das Buch ist also eine Achterbahn der Gefühle von Griffin und auch von Anna.,


Griffins und Annas Geschichte war wirklich Klasse und sie hat mir fast schon besser gefallen, als die von Kiera und Kellan. Hauptsächlich wahrscheinlich, weil man Griffin natürlich als Bad Boy kennengelernt hat und nun sein ganzes Wesen kennen lernt. Es sind zwei Extreme quasi dargestellt, die aber wirklich authentisch rüber kommen. Seine Wünsche sind nicht übertrieben. Absolutes Pro waren die Kapitel Überschriften, die sich mit dem Verlauf der Geschichte geändert haben. Sie sind gewachsen mit der Zeit, genau wie Griffin. Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung.



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