Mittwoch, 14. September 2016

[Kurzrezension] "Die Lovestory von Rylee & Colton" von K. Bromberg


Von K. Bromberg, Autorin der DRIVEN-Serie, kommt ein Begleitbuch, das die Romane erweitert. Nach Verführt, Begehrt, Geliebt erfüllt Bromberg ihren Leser/innen den Wunsch und erzählt ausgewählte Szenen aus der Sicht von Colton Donavan. Hör seine Gedanken, erlebe seine Zerissenheit, und lache mit ihm auf seiner Reise, wenn er seine inneren Dämonen besiegt und lernt, was es heißt zu lieben.
Ich verstehe diese Hardcore Fans einfach nicht. Wir lesen und das müsste doch unsere Kreativität und Fantasie fördern, oder? Warum verlangen Fans dann immer wieder Bücher, die mehr über die Zukunft oder den Hintergrund der Protagonisten preisgeben? Auf Zwang geschriebene Bücher, nur um den Wissensdurst der Leser zu stillen, anstatt selbst sein Köpfchen anzustrengen. Es tut mir leid, wenn das sehr hart klingt, aber mich stören solche Bücher. Das ist mir schon bei der Jaden Reihe von Kajsa Arnold aufgefallen und hat mich schon damals aufgeregt. Hier ist es genauso. Warum muss immer alles einen Hintergrund haben? Warum müssen wir immer die gesamte Zukunft kennen? Die Autorin hat es hier sogar selber gesagt: Alle wollten wissen, warum Colton dort hinter der Bühne rumlief, als Rylee ihm in die Arme fiel. Dabei wusste sie es selber nicht einmal. Das waren so ziemlich die ersten Zeilen des Buches und da war die Sache für mich schon gegessen.

3 Bücher hat die Driven Reihe bis jetzt und in dieser Novelle sind verschiedene Situationen aus der Sicht von Colton geschrieben. Die, die Leser am meisten interessiert haben. Immer vorne weg ein Kommentar der Autorin. Der Aufbau des Buches, so neu wie er auch ist, hat mir ebenfalls absolut nicht gefallen. 

Prinzipiell muss nun jeder selber wissen, ob er das Buch lesen möchte oder nicht. Ich bin dem ganzen absolut abgeneigt.


Kommentare:

  1. Mh, ich verstehe diese "Hardcore Fans" (haha) ehrlich gesagt auch nicht. Persönlich fand ich die Trilogie schon nicht so überragend, aber dann dieses Ewige "Lies die Szenen aus seiner Sicht" finde ich meistens auch nicht sonderlich spannend. Meistens lese ich sie dann doch, die Neugierde ist dann immer zu groß, aber meistens ist es dann nach dem Ende eher unnötig gewesen :D

    Liebst, Lara.

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    1. Naja, prinzipiell ist das für mich auch noch was anderes.
      Die selbe Geschichte aus seiner Sicht finde ich meistens sogar spannend. Aber wenn es das Buch nicht gibt, ist das auch ok. Dieses "auf Zwang schreiben" finde ich nur einfach total dämlich. In dieser Zeit könnten sich die Autoren auch mit neuen spannenden Projekten beschäftigen.

      LG Sanni

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  2. Ehrliche Kritik, dass gefällt mir. :) Ich kenne zudem auch kaum Begleitbücher, die an die eigentliche Reihe rankommen oder überhaupt hätten sein müssen.

    LG Doreen

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    1. Hallo Doreen, unsere Kritik ist stets ehrlich und es tut eben manchmal auch gut seinen Frust rauszulassen. :)

      LG Sanni

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