Freitag, 9. September 2016

[Rezension] "Kolibriküsse" von Barbara Schinko




Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…


Nachdem "Kirschkernküsse" absolut toll war, musste ich im Anschluss auch gleich "Kolibriküsse" lesen. Es fängt mit einer Panne mitten im Nirgendwo an. Kenzie ist auf dem Weg zu ihrer Schwester, weil ihre Tante sie "nicht mehr wollte". Bei dieser Panne trifft sie den Jungen mit den Kolibrigrünen Augen - Josh. Um dann am Ende festzustellen, dass dieser gut aussehende Junge auf ihre neue Schule geht. 

Die Sache zwischen ihr und Josh entwickelt sich stockend. Sie mag ihn, er mag sie, doch irgendwas steht dazwischen. Und Kenzie ist der festen Überzeugung den Grund herauszufinden. Also weicht sie ihm nicht mehr von der Seite. Sie besucht ihn immer und immer wieder. Als erstes findet sie dabei heraus, dass Joshs Cousin gestorben ist. Die ganze Familie, und auch dessen Ex Freundin, haben diese Sache noch zu bewältigen. Aber da scheint noch etwas anderes zu sein. Und ehe sie sich versieht, schwebt sie in großer Gefahr, die so einfach nicht vorhersehbar war.


Mein zweites Buch von Barbara Schinko war nicht ganz so überzeugend und toll wie das erste, aber auch schön. Die Liebesgeschichte von Kenzie und Josh entwickelt sich schön, aber dieses Geheimnis, was hier überall in der Luft hängt, war mir ein bisschen zu viel des Guten. Fast schon Krimi mäßig (wenn man genau überlegt war es das in "Kirschkernküsse" auch.. sogar noch schlimmer. :D ). Alles in allem konnte mich das nicht ganz so berühren. Aber das Buch war dennoch schön und gerade für zwischendurch wirklich passend.


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