Mittwoch, 7. September 2016

[Rezension] "Up in Flames" von Abbi Glines


Wer liebt, wird verletzt. Immer. Das musste Nan schon früh auf schmerzhafte Weise lernen. Nach außen hin hat sie sich deshalb längst eine harte Schale zugelegt: Sie ist kalt und berechnend, sie provoziert, intrigiert und macht ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle. Innerlich ist sie jedoch zerrissen, gebrochen, zutiefst unglücklich. Vor allem aber hat sie es sich verboten, jemals wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann empfindet sie plötzlich trotzdem etwas – und zwar ausgerechnet für den Mann, bei dem sie es am wenigsten erwartet hat.



Das Finale der Rosemary Beach Reihe. Was für eine grandiose Zeit geht hier zu Ende?
Ich werde Rush und Co. sehr vermissen. Nur Nan nicht. Nan wird mir absolut nicht fehlen.

Wer "Up in Flames" lesen will hat sicherlich auch alle anderen Bücher bis hierher gelesen und kennt Nan nur zu gut. Ich mochte sie nie, dafür hat sie mir auch nie einen Grund geliefert (mal abgesehen von der einen Blutspendeaktion). Ich konnte einfach keine Sympathien für sie entwickeln und das ist natürlich eher kontraproduktiv um gefühlsmäßig in die Geschichte von ihr einzusteigen.

Weil Nan in Paris eine Affäre mit einem schmierigen Typen hatte, wird sie nun von den selben Leuten beschattet, für die auch River gearbeitet hat. Und nicht nur das - Major nähert sich ihr an um an Informationen zu kommen, die ihre Unschuld beweisen. Dabei enttäuscht auch er mich. Er mag Nan wirklich und ist aber gleichzeitig so genervt von ihr, das er sie immer wieder von sich weg stößt. Bis es ihr reicht und sie nach Vegas flieht und dort direkt in die Arme von Cope fällt. Doch auch Cope gehört zu der ganzen Aktion und schaltet sich nur ein, weil er weiß, das Major versagen wird und so beginnt das Spiel mit Nan. 

Cope schleicht sich in Nans Herz und bleibt auch immer wieder präsent, während er gleichzeitig Major hilft, ihn wieder in Nans Herz rein zubekommen. Ein wirkliches hin und her. In Rosemary Beach ist es eben nie langweilig. 

Wenn wir mal davon absehen, das ich Nan ja nie mochte... Die Geschichte an sich war für mich irgendwie völlig untypisch für Rosemary Beach. Klar ist es auch mal gut aus dem Schema auszubrechen, aber mir missfällt wohl, das die größte Dramaqueen nun auch noch das größte Drama in der Liebesgeschichte bekommen hat. Letztendlich passt das wohl doch wieder zusammen, aber mich konnte es nicht begeistern. Für den krönenden Abschluss hat mir auch das wiedersehen mit ein paar mehr Gesichtern aus dem Ort gefehlt. Es ist doch das Ende. :'(


1 Kommentar:

  1. Schade, dass es dir nicht ganz gefallen hat :/ Ich mochte Nan auch nie, ich glaube, es geht vielen so :D Ich finds generell schade, dass die Reihe mit ihr endet, ich hätte mir noch einen Abschlussband von Rush und Blaire gewünscht. Ich könnte dir nicht sagen, worum es hätte gehen sollen, aber irgendwie wäre das ganz schön gewesen.

    Mal sehen, wie mir das Buch gefallen wird :)

    Liebst, Lara.

    AntwortenLöschen

Teilt eure Meiung mit uns