Mittwoch, 19. Oktober 2016


Maître Pierre-François Chaumont, ein brillanter Pariser Anwalt, ist leidenschaftlicher Kunstsammler und lässt sich keine Auktion entgehen. Von einem alten Ölgemälde kann er eines Tages den Blick nicht mehr abwenden: Der dargestellte Mann mit gepuderter Perücke ähnelt ihm wie sein Spiegelbild! Das Porträt soll seine Sammlung krönen und er ersteigert es, aber schon bald wandelt sich das Glücksgefühl in Paranoia, denn Pierre-François fürchtet, verrückt geworden zu sein: Niemand seiner Familie oder Freunde sieht die frappierende Ähnlichkeit.
Mithilfe des Wappens findet er jedoch die Familie des Porträtierten - ein altes Adelsgeschlecht, das seit Jahrhunderten auf Schloss Mandragore in der Bourgogne lebt. Heimlich reist Pierre-François dorthin und erlebt eine weitere Überraschung: Jeder scheint ihn zu kennen! Man hält ihn für den seit Jahrzehnten verschollenen Grafen, und Pierre-François belässt es dabei - er kann der Versuchung nicht widerstehen, einfach eine neue Identität anzunehmen und ein neues Leben anzufangen … Antoine Laurain erzählt in seinem Debüt von der Suche nach Identität, sich selbst und dem Glück, und von der Faszination für schöne und alte Dinge, die ihre eigenen Geschichten haben.


Dieses wunderbare Buch erreichte mich vor einer Weile als Überraschungspost aus dem Atlantik-Verlag. Und die Überraschung ist wirklich gelungen! Ich habe mich total über das Buch - und dann auf die Lektüre desselben - gefreut!

Und heute habe ich das Büchlein beendet! Es war - wie erwartet - wieder sehr schön. Ich liebe ja Antoines Schreibstil wirklich sehr! Seine Geschichten haben eine gewisse Tiefe und sind trotzdem sehr leicht und flüssig geschrieben.

Im vorliegenden Buch geht es um Pierre-François Chaumont. Er ist leidenschaftlicher Kunstsammler und steht damit in seinem Freundeskreis ziemlich allein auf weiter Flur.
Seine Frau scheint ihn nicht einmal sonderlich zu mögen, was natürlich auch darauf zurückzuführen sein kann, dass Pierre-François ihr weitaus weniger Aufmerksamkeit schenkt, als seinen Kunstgegenständen.

Jedefalls ufert das alles eines Tages ein klein wenig aus und Pierre-François steigt aus seinem bisherigen Leben aus und in ein anderes ein, womit er recht glücklich zu sein scheint, wenn man bedenkt, dass er offenbar die wahre Liebe gefunden hat.

Wer das genauer wissen möchte, muss dann bitte das Buch lesen ;)

Ich habe Das Bild aus meinem Traum wieder sehr genossen. Ein wirklich wunderbares Buch, dass sich unglaublich leicht lesen lässt, gleichzeitig aber doch so ein paar Gedanken anschiebt. Zum einen zeigt es auf, dass man sich selbst zwar wichtig sein sollte, dennoch aber sein Umfeld nicht komplett vernachlässigen sollte, da das gewaltige Folgen haben kann.
Zum anderen macht es deutlich, dass es wichtig ist, nach dem eigenen Glück zu suchen und vielleicht nicht an einer Situation festzuhalten, wenn man mit ebendieser unzufrieden ist.
Pierre-François bricht ziemlich heftig mit seinem bisherigen Leben. Das ist vielleicht in der Regel nicht notwendig, aber kleinere Dinge sollte man doch immer mal ändern, wenn sie einen unglücklich machen.

Leute, ich liebe das Buch wirklich und ich bin ein bisschen traurig darüber, dass ich es schon ausgelesen habe. Hoffentlich gibt es bald ein neues Buch von Antoine Laurain!


Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die lieben Mitarbeiter des Atlantik-Verlags! Ihr lasst euch immer so tolle Sachen einfallen! Daumen hoch!!! :D
Und natürlich auch ein dickes Danke an Antoine Laurain! ;)


Jetzt genießt noch den Abend und lest unbedingt dieses Buch!!


Ganz liebe Grüße

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