Samstag, 3. Dezember 2016

[Rezension] "Neun Tage und ein Jahr" von Taylor Jenkins Reid


»Hast du schon einmal von Supernovas gehört? Sie leuchten heller als alles andere am Himmel, dann verblassen sie ganz plötzlich. Mir gefällt die Vorstellung, dass es bei dir und Ben so war. Dass ihr in der wenigen Zeit miteinander mehr Leidenschaft erfahren habt als manche Menschen in ihrem ganzen Leben.«

Neun Tage sind Elsie und Ben verheiratet. Neun Tage Glück, die für ein ganzes Leben reichen müssen. Denn Ben stirbt bei einem tragischen Unfall. Für Elsie bricht die Welt zusammen. Wie soll sie weitermachen ohne den Menschen, den sie am meisten liebt? Erst eine unerwartete Begegnung reißt Elsie aus ihrer Trauer und schenkt ihr neue Hoffnung ...

Hmmm... Ja... das war mal wieder so ein Buch, bei dem ich keine so richtige Meinung habe. Erst sieht es nach einer tollen Liebesgeschichte aus, die aprupt unterbrochen wird, weil Ben einen tödlichen Unfall hat.
Eigentlich sehr emotional und prädestiniert für eine tragische Geschichte, in welcher man mit der Protagonistin leidet.
Leider konnte mich dieses Buch emotional gar nicht so recht mitreißen.
Weil einfach schon die Umstände nicht nachvollziehbar sind. Ein Paar, das heiratet, ohne ihren Familien auch nur irgendwas davon zu sagen. Mag es geben, aber für mich ist das völlig unklar.
Als dann die frischgebackene Ehefrau/Witwe auf die Mutter ihres Mannes trifft, müssen natürlich so einige Grenzen überwunden werden. Und ich kann da das anfängliche Verhalten von bens Mutter wirklich gut verstehen. Am Ende klärt sich ja so einiges auf und es werden neue Bande geknüpft.

Ich stehe diesem Buch wirklich sehr neutral gegenüber. Die Geschichte an sich war nicht schlecht, aber mich konnte sie einfach nicht so recht begeistern und mitreißen. Was ich sehr schade finde, denn wenn ich mir nicht einiges von diesem Buch versprochen hätte, hätte ich es ja nicht lesen wollen.

Deswegen kurz und knapp:

Ich hoffe einfach, dass euch das Buch mehr überzeugt hat als mich. Vielleicht war es bei mir auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt für die Lektüre. Ich weiß es nicht.


Nun wünsche ich euch allen noch einen schönen Samstag. Ich werde mich noch ein bisschen aufs Sofa lümmeln und einfach nur entspannen.

Ganz liebe Grüße

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