Freitag, 9. Dezember 2016

[Rezension] "Wintersternschnuppen" von Kim Culbertson


Mara James war schon immer eine Perfektionistin und zielstrebige Eliteschülerin. Doch dann hat sie einen totalen Nervenzusammenbruch während einer wichtigen Prüfung. Mara beschließt, sich eine Auszeit bei ihrem biologischen Vater zu gönnen, der im kalifornischen Wintersportort Tahoe in einem Outdoor-Laden jobbt. Eine perfekte Gelegenheit, ihn endlich mal näher kennenzulernen. Dass sie sich in Tahoe in ihren süßen Skilehrer Logan verliebt, wirbelt Maras Leben erst recht durcheinander, und sie muss sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist ...


Mara ist in einer ganz schwierigen Phase ihres Lebens. Sie verhaut diesen wichtiges Mathetest, dreht dort völlig durch und das ganze wird auch noch gefilmt und ins Internet gestellt. Wenn man ihr glauben darf, hat die halbe Welt dieses Video gesehen. Um diesem ganzen Chaos zu entkommen, bekommt sie von ihrer Schule ein viertel Jahr Heimunterricht und fährt freiwillig zu ihrem Vater Tick nach Tahoe, einem Dorf, in dem alles noch ruhig zugeht. Denkt man. Ihr Vater scheint aber jeden darauf vorbereitet zu haben, das es Mara gerade nicht so gut geht und so haben auch im Dorf alle das Video gesehen. Das hält aber niemanden davon ab, sich mit ihr anzufreunden, denn wie sich herausstellt, sind eigentlich schon alle Freunde. Mara hat als kleines Kind noch ein paar Jahre in Tahoe gelebt, bevor sich ihre Eltern getrennt haben und ihre Mutter mit ihr fortgezogen ist. 

Zum den Hauptakteuren gehören Logan (Schwarm Nummer 1), seine Schwester Isabel und Beck (Schwarm Nummer 2). Und prinzipiell sind alle ziemlich in Ordnung. Logan sowieso - ein ganz normaler Junge, nicht bad, nicht soft, ziemlich einfach. Isabel war mir am Anfang irgendwie unsympathisch. Ganz schwer einzuschätzen, ob sie es mit Mara nun gut meint oder nicht. Und Beck scheint zwar süß zu sein, ist aber auch der unbeliebte "Außenseiter" (während alle Skier fahren, fährt er Snowboard im Freestyle). Er ist ziemlich egoistisch und ich weiß bis jetzt nicht, ob er tatsächlich echtes Interesse an Mara hat. 

Mara selbst war irgendwie anstrengend. Die Schwärmerei für beide Jungs, die Dramaturgie wegen des Videos und überhaupt der verhauenen Prüfung. 


Im ganzes war es ein schönes Buch mit einer schönen einfachen Wintergeschichte. Liebe, Freundschaft und ein bisschen Zauber. Eventuelle unsymathien zu Charakteren ist ja eh Geschmackssache. :D



1 Kommentar:

  1. Hallo :)

    Klingt nach einer schönen Geschichte, schade dass die Protagonistin etwas anstrengend war.

    Liebe Grüße Luna
    http://luna-liest.blogspot.co.at

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