Samstag, 11. Februar 2017

[Rezension] "Matt & Zoe" von Charles Sheehan-Miles


Als Zoe Welch, sie ist Sergeant bei der Army, vom tragischen Unfall ihrer Eltern erfährt, hat sie nur einen Gedanken: sich um ihre achtjährige Schwester Jasmine zu kümmern. Zoe wird kurzfristig aus der Army entlassen und reist von Tokyo nach Hause, in ein Leben, das sie niemals so geplant hatte.
Matt Paladino ist der Lehrer ihrer Schwester Jasmine in der dritten Klasse. Er ist gut aussehend und durchtrainiert – und er macht sich große Sorgen um Jasmine. Aber Matt hat Geheimnisse, die in der dreiteiligen Manege des Zirkus‘ aus seiner Vergangenheit verborgen liegen.
Als Matt und Zoe sich kennenlernen, scheinen sie für einander geschaffen zu sein. Aber wird ihre Vergangenheit, von der sie beide verfolgt werden, sie wieder trennen?

Endlich mal wieder ein Einzelband und dann auch noch von einem meiner liebsten Autoren - besser kann es doch nicht sein. Die Geschichte von Zoe und Matt ist dazu noch wirklich, wirklich schön. Sie beginnt schon mit einer ganz besonderen Atmosphäre, denn Zoe kommt aus Tokyo zurück um ihre kleine Schwester aus der Pflege abzuholen. Sie war zwei Tage dort, denn ihre gemeinsamen Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das ist die Grundmauer der Geschichte. Die beiden Schwestern, die sich eigentlich gar nicht mehr kennen, weil Jasmine noch sehr klein war, als Zoe in die Army ging, müssen nun zusammen wohnen und ein Leben ohne ihre Eltern meistern.
Jasmines Lehrer Matt ist da eine wirklich große Hilfe. Er ist eine Konstante im Leben der kleinen und als die Belegschaft in den Streik geht, befürchtet Zoe das schlimmste. Doch Matt bleibt auch in dieser Zeit an der Seite der beiden Mädchen.
Und ganz, ganz langsam kann Zoe vertrauen aufbauen. Wenn auch sehr zögerlich..


Mit diesem Buch begann mein Jahr 2017 und es hätte kein besserer Start sein können. Die Charaktere Zoe und Matt haben mir sehr gut gefallen. Zoe, als nun ehemaliges Army Mitglied war mit ihrer Vorsicht sehr gut dargestellt und auch Matts Geduld mit ihr und ihrer Schwester war wirklich authentisch. Jasmine durchlebt alle Phasen der Trauer und auch ihre Rolle ist sehr gut ausgebaut. Gewohnt flüssig und leicht zu lesen war das Buch außerdem. Wie immer war es mir eine große Freude.


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