Samstag, 4. Februar 2017

[Rezension] "Winterflüstern" von Tanja Voosen





Auch wenn Kasie mit Nachnamen Clark heißt und gerne Nerd-Brillen trägt, ist sie von einem Dasein als Supergirl noch meilenweit entfernt. Stattdessen hilft sie Menschen auf eine andere Weise: Sie sammelt Lebensgeschichten und bietet im Gegenzug ihren Rat an. Dabei bräuchte sie eigentlich selbst einen, als sie plötzlich in eine neue Stadt ziehen und bei der Familie ihrer Cousinen Lucy und Taylor wohnen muss. Schon bei ihrer Ankunft dort wird ihr die tragischste Lebensgeschichte ihrer Sammlung erzählt – von Constantin, dem seltsam anziehenden Jungen, der am Bahnhof sitzt und auf einen Zug wartet, den er nicht bezahlen kann. Aber auch guter Rat ist teuer…
(Quelle)

Im dritten Teil der Reihe von Tanja Vossen geht es um Kasie, der Cousine von Lucy und Taylor aus den beiden Vorgängern. Und auch wenn die Mädchen zusammen gehören, die Bücher tun es nicht und können unabhängig voneinander gelesen werden. 

Kasie kommt aus einem wirklich unschönen Grund zu ihren Verwandten. Sie hat fast gar keine Beziehung zu ihnen, weil die letzte Begegnung schon lange her ist, aber sie merkt schnell, das sie eigentlich schon sehr herzlich aufgenommen wird. Sie ist auch keine Last an den Beinen ihrer Cousinen, sondern sie beziehen sie gern in ihr Leben ein. Sie jedoch tut sich schwer damit Vertrauen zu fassen. Da hilft es auch nicht das dieser kleine Möchtegern-BadBoy-Nerd ihr gleich bei der Ankunft am Bahnhof eine riesen Lüge erzählt. Kasie sammelt Lebensgeschichten von anderen Menschen, in dem alten Tagbuch von ihrem Vater. Und die Geschichte von Constantin Bash muss verewigt werden, nur um sich danach als größter Reinfall zu entpuppen. Doch so sauer sie auch auf ihn ist, sie wird ihn nicht los. Erste und beste Freundin an der neuen Schule wird Jemma und auch wenn sie am Anfang etwas aufdringlich ist, entpuppt sie sich als eine wirklich gute und treue Seele. Zusammen gründen sie nun den Vorstand des Pantomimeclubs und nun ratet mal, wer da noch Mitglied werden möchte?! Ja richtig.. Bash.
Die Geschichte von Kasies Vater steht im Vordergrund, denn in seinem Tagebuch findet sie einen alten Brief von einem ihr unbekannten Mann. Sie möchte den Besitzer finden, denn die letzten Einträge im Tagebuch zu diesem Mann, sind entstanden, kurz bevor sich das Leben von Kasies Familie für immer änderte. Und dieser Mann kann ihr vielleicht etwas mehr dazu erzählen. Doch meistens kommt es anders als man denkt..

Wieder eine wirklich schöne Geschichte. Tanja Voosen konnte mich seit "Sommerflüstern" wirklich überzeugen. Ihre Protagonisten können gut unterhalten und neben der Lovestory (die auch immer sehr schön ist), läuft immer noch eine tiefer gehende Geschichte. Ihre Bücher machen einfach Spaß. :)



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