Mittwoch, 15. März 2017

[BuddyRead] "Engelskalt" von Samuel Bjørk



Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...
Welche Erwartungen hattest du?

R: Also für mich als oftmaligen Cover-Käufer war dieses Buch auf den ersten Blick natürlich ein Leckerchen. Sieht einfach mal klasse aus! Der Klappentext klang auch gut. Außerdem war Sanni begeistert davon. Da habe ich mir schon so einiges erhofft.

S: Oh ich war so voller Vorfreude auf das Buch, weil der Klappentext mich so überzeugt hat. Allerdings war ich auch etwas skeptisch, weil ich direkt davor "Demut" gelesen habe.

Neue Reihe - neue Kommissare. Was hältst du von ihnen?

R: Hmm... Holger finde ich echt klasse und sein Team harmoniert gut. Mich nervt aber Mia ein bisschen. Sehr melodramatisch für meinen Geschmack. Bin da leicht hin und her gerissen.

S: Ich mag die beiden total. Sie sind genau so, wie ich Ermittler liebe. Ein bisschen distanziert zum Leser vom Gefühl her, aber nicht zu abgeschieden. Holgers fürsorgliche Art Mia gegenüber finde ich total Klasse und auch das Mia so das ein oder andere Problem hat, fand ich nicht schlimm. Wäre auch irgendwie langweilig wenn nicht. Sebastian Bergman von Hjorth & Rosenfeldt hat auch so seine Probleme.

Konntest du den Täter erraten?

R: Nein. Keine Chance. Es gab ja gefühlt in jedem Kapitel neue Personen und Handlungsstränge... da wäre ich also nie drauf gekommen.

S: Nein. Ich war auch immer nur soweit, wie die Ermittler. Obwohl ich ja wirklich sagen muss: Bei diesem Buch habe ich mir das erste mal ganz akribisch Notizen gemacht mit Hinweisen und Gedanken und nebenbei wirklich versucht selbst zu ermitteln, aber geschafft habe ich es nicht. :D

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

R: So begeistert wie Sanni war ich nicht, aber das Buch war trotzdem echt gut.

S: Absolut! Und es war so viel besser als "Demut" und hat mir wieder richtig Lust aufs Weiterlesen gemacht!

Engelskalt ist mal wieder ein guter Thriller aus skandinavischer Feder. Irgendwie sind wir mittlerweile beide bei Thrillern ein wenig in diese Richtung abgedriftet. Ich hatte von Anfang bis Ende wirklich keine Ahnung, wer der Täter sein sollte und das war auch okay so. Den Anfang fand ich ein bisschen schleppend, aber das ist ja bei der Vorstellung der Personen und Umstände bei einer neuen Buchreihe immer so. Ab etwa einem Vierten des Buches wurde es wirklich spannend und ich fand es immer wieder schlimm, dass mir einfach die Zeit zum Lesen gefehlt hat. Am Ende hat dann irgendwie die Neugier über das Bedürfnis nach Schlaf gesiegt... ^^



Mit Engelskalt konnte mich Samuel Bjørk vollends überzeugen. Die Geschichte hat mich mitgerissen und war spannend bis zum bitteren Ende. Wenn ich den Täter oder die Täter bis zum Ende nicht erraten kann, ist das absolut nicht schlimm, denn umso besser bleibt das Buch. Leider, leider hat der Autor sich damit jetzt auf den 1. Platz auf der Liste der skandinavischen Lieblinsautoren gedrängelt und damit Kristina Ohlsson abgelöst. Das tut mir echt leid für sie, aber der zweite Platz ist auch gut. :D Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!



Zeitnah gibt es dann unsere Meinung zu Band 2: Federgrab, also schaut wieder vorbei!

Und damit wünschen wir euch allen noch einen entspannten Nachmittag!
Mittwoch = Bergfest! ;)

Ganz liebe Grüße

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