Samstag, 11. März 2017

[Rezension] "Demut" von Mats Olsson




Das hatte er sich anders vorgestellt: Harry Svensson, Exreporter einer Stockholmer Zeitung und angehender Kneipenwirt, hat sich in Malmö mit einer Weinhändlerin verabredet – doch aus der gemeinsamen Nacht wird nichts. Ulrika Palmgren überlegt es sich im letzten Moment anders und setzt ihn vor die Tür. Statt speziellen Sex gibt‘s ein lädiertes Ego und eine gebrochene Nase. Als er notdürftig verarztet in sein Hotel zurückkehrt, entdeckt er im Nachbarzimmer, dessen Tür lediglich angelehnt ist, den bekannten Blues-Sänger Tommy Sandell, der seinen Rausch ausschläft – neben ihm die Leiche einer Frau. Die Ermittlungen der Polizei in dem Mordfall wollen nicht so recht vorankommen. Nur eins ist sicher: der Musiker war es nicht. Svensson betreibt derweil seine eigenen Recherchen. Als es wenig später in Göteborg zu einem ähnlichen Fall kommt, ist Harry Svensson sich sicher, dass man es mit einem Serienmörder zu tun hat …
(Quelle)

Dies ist seit Ewigkeiten mein erstes Buch von vorablesen.de - und es war Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Das Cover hatte mich vom Beginn an und auch den Klappentext fand ich sehr ansprechend. Und nach der Leseprobe war ich so überzeugt, das ich mich nach langem mal wieder beworben habe. Als das Buch dann bei mir war, war ich ziemlich baff von der großen Seitenanzahl. 700 Seiten sind bei mir nicht mal eben so gelesen, aber ich wollte dieses Baby bezwingen!

Harry hat einen holprigen Start in die Geschichte. Er wird von Ulrika abgewiesen, die sich ihm gegenüber mehr als merkwürdig benimmt. Prompt muss er in die Notaufnahme und als er dann in sein Hotel kommt findet er im Zimmer seines Gegenübers auch noch eine Leiche. Neben ihr der berühmte und unversehrte Sänger Tommy Sandell. Diese erste Geschichte bringt dem Ex-Journalisten nochmal eine ganze Menge Aufmerksamkeit, schließlich kann er die Story aus erster Sicht schildern. Doch es bleibt nicht bei dem einen Fall. Der Mörder entpuppt sich als Serienmörder, der, wie die das eben so tun, nach einem bestimmtem Prinzip vorgeht.

Waaaas für ein Buch. Waaas für ein schlechtes Buch. :(
Die Erzählperspektive war grauenhaft. Wir waren der Journalist und der kam mir aber eher so vor.. ich weiß auch nicht. Es hat sich einfach absolut keine Spannung aufgebaut und deswegen kam mir das ganze auch nicht wie ein Thriller vor. Eher wie so eine Folge von "Der Bulle von Tölz" oder so. Und das ist so gar nicht meins. Und dann das Ende.. Ganz grauenhaft und einfach nur unlogisch. Ich habe immer wieder ein oder zwei Kapitel übersprungen um endlich fertig zu werden, verpasst habe ich dabei nie etwas.



1 Kommentar:

  1. Ach du meine Güte! Wie schade! Gute Thriller findet man leider immer weniger.....ich werde heute "The Couple next Door" beenden und bin schon gespannt.
    Liebe Grüße
    Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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