Freitag, 10. März 2017

[Rezension] "Glaskinder" von Kristina Ohlsson


Glück und Glas – wie leicht bricht das!

Billie ist nicht begeistert von dem Umzug, den ihre Mutter ihr aufzwingt, schon gar nicht in ein heruntergekommenes Haus im Vorort, vollgestopft mit alten Möbeln ... Und bald merkt Billie, dass in dem Haus unerklärliche Dinge vor sich gehen: Bücher scheinen den Platz zu wechseln, Deckenlampen schwingen hin und her – und Billie erfährt, dass es in dem Haus immer wieder zu schrecklichen Unglücksfällen gekommen ist. Gemeinsam mit Aladdin, dem Nachbarsjungen, findet Billie heraus, dass das Haus einmal ein Kinderheim war, in dem die so genannten »Glaskinder« gelebt haben, Kinder mit besonders dünnen Knochen. Kinder, die noch immer als Geister dort umgehen könnten ... und keinen Eindringling dulden!

Im letzten Jahr haben Sanni und ich ja alles von Kristina Ohlsson gelesen, was zu bekommen war. Allerdings haben wir uns da noch nicht an ihre Jugendbücher gewagt. Nun habe ich das allerdings getan.

Ich muss ehrlich sagen, ich tat mich mit Glaskinder zuerst etwas schwer. Ich brauchte ein ganz paar Seiten, um in diesem Buch anzukommen, was bei Jugendbüchern in der Regel ja nicht der Fall ist.
Aber als ich mich dann erst einmal in die Geschichte eingegraben hatte, wurde es doch wirklich spannend!

Wir lernen in dem Buch Billie kennen, die aus der Großstadt in einen Vorort zieht und davon gar nicht begeistert ist. Schließlich wird sie aus der ihr bekannten Umgebung gerissen und wird räumlich von ihren Freunden getrennt. Wer möchte das schon?
Doch ihre beste Freundin kommt sie auch in dem ruhigen Vorort besuchen und außerdem gibt es da noch Aladdin, mit dem sich Billie schnell sehr gut anfreundet.

Die ganze Geschichte dreht sich nun um das Haus, in welches Billie mit ihrer Mutter gezogen ist. In ihrem neuen Zuhause passieren merkwürdige Dinge, die nicht logisch erklärbar erscheinen. Da müssen Billie, Aladdin und Simona natürlich recherchieren...

Die Recherchen der drei jungen Detektive fördern interessante und ein bisschen gruselige Dinge zutage, aber durch dieses Abenteuer entsteht auch eine neue Freundschaft.
Und Freundschaften sind schließlich immens wichtig. Vor allem, wenn man an einen neuen Ort gezogen ist und sich erst noch einleben muss.

Ich mochte das Buch wirklich sehr, auch wenn es eben dadurch, dass es ein Jugendbuch ist, nicht so weit ausgearbeitet ist, wie man es sonst von Kristina Ohlsson gewohnt ist. Wäre ja auch bei 256 Seiten auch etwas schwierig.

Mir hat die Geschichte allerdings gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band, in dem wir wieder auf Billie, Aladdin und Simona treffen werden.


Vier Sterne an dieser Stelle von mir, weil mir der Tiefgang für einen Thriller zwar gefehlt hat, ich mich aber trotz allem recht gut unterhalten gefühlt habe.



Euch allen jetzt einen schönen Abend und einen guten Start ins Wochenende!

Ganz liebe Grüße


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Teilt eure Meiung mit uns