Mittwoch, 22. März 2017

[Rezension] "Trophäe" von Steffen Jacobsen




Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird.



Lene Jensen ermittelt in einem Fall von Selbstmord, der gar kein Selbstmord ist und deswegen ziemlich interessant für sie ist. Michael Sander ist privater Ermittler der Upper Class und nimmt nicht jeden Fall an. Der Fall von Elisabeth Caspersen jedoch weckt seinen Ehrgeiz. Das Video mit der Menschenjagd - an Grausamkeit kaum zu übertreffen. Und zu sehen sind eiskalte Mörder in Uniform, ritual singend vor dem Opfer. Das Video als Trophäe, so wie vieles im Haus des vermutlichen Auftraggebers. Im Laufe beider Ermittlungen kreuzen sich Michaels und Lenes Wege und als Lene privat in die Sache m hineingezogen wird, will sie erst Recht den Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Wie gefährlich dieses Unterfangen wird, ahnen beide noch nicht.

Lene ist eine mutige und starke Frau und Mutter einer Erwachsenen Tochter. Sie liebt ihren Job und ist außerordentlich gut darin. Sie war mir als Person sehr sympathisch. Und Michael ist so ein typisch, schwedischer, dunkler Ermittler - ganz nach meinem Geschmack. Ein wenig geheimnisvoll mit einer langen und aufregenden Vergangenheit. Als Duo waren die beiden wirklich Klasse.




Ein wirklich, wirklich brutales Buch mit brutalen Methoden bei denen ich schon teilweise aufschauen und durchatmen musste. Die Stimmung des Buches war durchweg spannend, es gab nicht einen Hänger und die vielen Seiten haben sich wirklich flüssig gelesen. Ein Thriller und Autor den ich wirklich empfehlen kann. Und auch noch mal ein ganzes Stück besser und auch anders als Samuel Bjork.



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