Sonntag, 12. März 2017

[Rezension] "Vergeltung" von Julie Hastrup


In einer warmen Sommernacht wird die junge Anna ermordet aufgefunden, nicht weit entfernt von ihrem Elternhaus in einer dänischen Kleinstadt. Die Polizei zieht die Sonderermittlerin Rebekka Holm hinzu. Die findet bald heraus, dass das Verbrechen bis in seine Einzelheiten an einen 20 Jahre zurückliegenden Mord an einer jungen Frau erinnert. Hat sich das Verbrechen von damals wiederholt? Hat Erik, Sohn des örtlichen Pfarrers, seine Freundin umgebracht? Doch dann wird ein zweijähriges Mädchen entführt. Ihr Name: Anna …(Quelle)



Wieder eine neue Reihe aus den skandinavischen Ländern auf die ich mich sehr gefreut habe. Denn seien wir mal ehrlich - die Cover machen schon was her. Und auch der Klappentext klang super.

Rebekka wird in ihre verhasste Heimatstadt gerufen, denn dort fand man die schöne Anna brutal ermordet. Die Vorgehensweise war so präzise, das ein Mord im Affekt ausgeschlossen wurde und in einer Kleinstadt wie dieser hat man mit solchen Fällen für gewöhnlich nichts zu tun. Den Täter zu finden gestaltet sich, wie sollte es anders sein, als äußerst schwierig. Da gibt es verdächtige in der Familie und in der Familie ihres vielleicht Freundes, was schon kurios genug ist.. 


Viel zum Inhalt kann man bei Thrillern ja nie sagen ohne etwas zu spoilern, aber generell kann ich sagen: Die Geschichte an sich war schon ok. Aber leider ist im Ganzen keine Spannung aufgekommen. Die Ermittlungen liefen so vor sich hin, aber packend war es nicht. Und mit Rebekka hatte ich auch so meine Probleme. Sie ist nur am Nörgeln, nichts von dem was man ihr bietet, passt ihr in den Kram. Jegliches Essen z.b. verschmäht sie und erst im teuren Restaurant greift sie zu.. Sowas stört mich auf die Dauer. Da kam leider keine Sympathie auf.


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