Sonntag, 9. April 2017

[Rezension] "Das Gefühl, dass man Liebe nennt" von Julie Cohen


Felicity ist glücklich. Sollte sie zumindest sein, denn sie hat den besten Ehemann der Welt, lebt in einem bezaubernden Cottage, und ihre Kinderbücher sind ein Riesenerfolg. Doch in letzter Zeit kommen immer häufiger Erinnerungen an ihre erste große Liebe Ewan zurück, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat. Warum verspürt sie plötzlich solche Sehnsucht nach ihm? Felicity kann nicht anders und folgt diesen Gefühlen, die sie selbst nicht versteht. Ist sie dabei, sich zu finden – oder zu verlieren? Fast zu spät erkennt sie, was wirklich mit ihr los ist …
Dieses Buch lag nun eine ganze Weile auf meinem SuB. Allerdings eher unabsichtlich. Stand falsch im Regal Oo
Jetzt endlich habe ich es aber vom SuB befreit und es gelesen.
Aufmerksam auf das Buch geworden bin ich damals wegen dem Cover. Ich fand es - und finde es immernoch - total schön. Irgendwie frisch und schlicht. Den Klappentext fand ich auch interessant.

Leider hat für mich weder das Cover noch der Klappentext das gehalten, was es versprochen hat.

Die Geschichte an sich ist wirklich einzigartig. Zumindest für mich. Ich weiß ja nicht, was ihr schon so alles gelesen habt^^
Ich meine, zuerst sieht alles so nach dem Standardschema aus. Frau, glücklich verheiratet. Dann irgendwie nicht mehr so richtig glücklich. Trennung...

Eben so, wie man es aus vielen Geschichten kennt.
Nur dass eben alles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Genaugenommen war die Wendung in diesem Buch für mich wirklich komplett unvorhersehbar.
Ich meine, letztendllich ist das Ende wieder nicht sonderlich überraschend, aber zwischenzeitlich war ich doch mal kurz beeindruckt, dass ich nicht kommen sah, was da kam.

Trotz unvorhersehbarer Überraschungen konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, denn es passiert einfach nicht viel, wenn man von dieser plötzlichen Wende einmal absieht.
Versteht mich nicht falsch, man kann das Buch gut lesen und das ging auch eigentlich recht zügig, aber genaugenommen war die Geschichte recht langweilig.

Ich hoffe allerdings wirklich sehr, dass euch das Buch mehr überzeugen konnte, denn ich fand es nicht schlecht, nur eben auch nicht besonders spannend.



Und damit wünsche ich euch allen noch einen gemütlichen Sonntag.
Ich verkrümle mich wieder aufs Sofa. Mal sehen, ob ich noch ein bisschen lese oder mich einfach nur von NCIS berieseln lasse.

Ganz liebe Grüße



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