Samstag, 15. April 2017

[Rezension] "Harry Potter und das verwunschene Kind" von J. K. Rowling

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feierte am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.

Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. Das Special Rehearsal Edition Script wird bis zum Erscheinen der erweiterten Ausgabe 2017 erhältlich sein.
Endlich mal wieder eine neue geschichte aus der Welt von Harry Potter!
So dachte ich.
Und kaufte das Buch.
Und wollte es beginnen.
Und dann...
... sprang meine Abneigung gegen den Deutschunterricht in der Schule an und ich legte das Buch wieder zur Seite.

Warum?
Weil ich es gehasst habe, Dramen lesen zu müssen. Dieses
"Person 1: Text"
"Person 2: Text"
...
war einfach nie mein Fall. Ich bin da nie richtig reingekommen, wusste am Ende nie, wer denn nun eigentlich was gesagt hat und so.
Und nun sah Harry Potter und das verwunschene Kind erstmal genauso aus, was mir komplett den Wind aus den Segeln genommen hat.

Aber auf der anderen Seite war ich natürlich verdammt neugierig auf die Geschichte und deswegen musste ich mir das Buch doch noch einmal vornehmen. Und zum Glück habe ich das getan! Denn ich hatte gar keine Probleme, der Geschichte zu folgen - okay, der Anspruch ist nun ja auch nicht der gleiche wie bei Shakespeare und ich bin auch ein paar Jahre älter^^ - und außerdem ist es wirklich spannend, wenn man die Zaubererwelt mal aus einer anderen Perspektive gezeigt bekommt.
In diesem Fall hier eben von Harrys Sohn Albus, der mit sich selbst und dem Vermächtnis seines Vaters einfach nicht ins Reine zu kommen vermag.

Es wäre keine Harry Potter-Geschichte, gäbe es kein Happy End... Aber was genau passiert und wie es ausgeht, das müsst ihr schon selbst herausfinden ;)

Also ich muss ehrlich sagen, das Buch hat mich positiv überrascht, auch wenn es mich nicht so überzeugen konnte wie die sieben ursprünglichen Bücher.
Jetzt weiß ich aber, dass ich auch das Drehbuch zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind noch lesen werde, weil mich dieser Stil jetzt erstmal nicht mehr abschreckt.
Ich mag die Geschichte rund um Albus Potter und finde diesen Jungen unglaublich sympathisch.


Trotzdem habe ich es lieber, wenn ein Buch in Prosa geschrieben ist. Mit durchgängigem Text ;)


Ich wünsche euch allen morgen einen entspannten Ostersonntag!


Allerliebste österliche Grüße

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