Samstag, 8. April 2017

[Rezension] "Was sich küsst, das liebt sich" - S. Manning


Neve ist ziemlich klug. Allerdings ist sie auch schüchtern, pummelig und mit 25 nicht gerade erfahren in Liebesdingen. Daran sollte sie dringend mal etwas ändern, findet ihre Schwester Celia. Was Neve braucht, ist ein Versuchskaninchen. Wie zum Beispiel Max, Celias Kollege mit einschlägigem Ruf. Max ist cool, oberflächlich, sexy und lässt nichts anbrennen. Von ihm könnte Neve einiges lernen, und da er nicht ihr Typ ist, wird sie sich sicher nicht in ihn verlieben. Es geht ja nur darum, ein bisschen zu üben. Oder?


Neve liebt William, doch der ist schon seid mehrere Jahren in Florida studieren. Die beiden halten via Telefon und Brief Kontakt und sie ist wirklich sehr in ihn vernarrt. Sie hat außerdem eine kleine Überraschung für ihn - ihr Körperumfang hat sich um mehr als die Hälfte reduziert und ihr großes Ziel ist ihm im Sommer in Größe 38 entgegen zu treten. Sie hat nur ein Problem. Sie kennt sich mit Beziehungen so gar nicht aus. Also will sie bis zum Wiedersehen nicht nur weiter abnehmen sondern auch so langsam üben. Üben wie es ist in einer Beziehung zu sein, ja erstmal ohne Scheu mit Männern zu reden. Vom Sex ganz zu schweigen, das wird der letzte Punkte auf ihrer To-Do Liste sein. Dazu möchte sie eigentlich langsam beginnen und flirten und erste Dates haben. Doch dann trifft sie Max. Mit ihm bietet sich direkt eine neue Möglichkeit. Eine Pfannkuchen-Beziehung. Ihr wisst schon: den ersten Pfannkuchen wirft man immer weg, weil er nichts wird und nur zur Probe war, aber der Zweite wird perfekt. Was Max davon hat? Max, der sich durch ganz London schläft, Max der mit den großen Stars zu tun hat und jeden Abend eine andere haben kann.. Nun ja, seine Therapeutin ist der Meinung, diese Sache wäre ganz gut um seine Bindungsängste zu verlieren. Und so tasten sich beiden heran, stellen Regeln auf, damit es nicht zu eng wird und fangen an sich zu vertrauen, sich aufzubauen und zu unterstützen - wie es in einer Beziehung eben so läuft und so manch einer fragt sich: wieviel davon ist noch gespielt. Und dann kommt er, der große Tag - William ist wieder da.

Eine ganz, ganz wunderbare Geschichte und so wunderbar romantisch. Genau das habe ich nach den vielen Thrillern gebraucht. Sarra Manning spricht mit Neves Komplexen ein heikles Thema an -Schönheitsideale und wie sie sich in den Köpfen der Menschen festsetzt und dort eigentlich nur Schaden anrichtet. Und dann ist da Max der gegen Neves Komplexe so süß ankämpft. Zum dahinschmelzen und absolut empfehlenswert!



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