Sonntag, 14. Mai 2017

[Rezension] "Broken" von Tabitha Suzuma



Mathéos grosse Liebe ist Lola. Doch Mathéos ist auch Grossbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéos blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéos hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger. 


Die Geschichte beginnt damit, das Mathéo in seinem Zimmer aufwacht, blutverschmiert. völlig ramponiert und ohne Erinnerung an die letzten 2 Tage. Dabei sind es die Tage eines großen Wettbewerbs gewesen. Er sollte sich daran erinnern, doch etwas in ihm sträubt sich und er weiß, nicht ist mehr, wie vor dem Wochenende. 
Mathéo ist mit seiner Freundin Lola sehr glücklich und zusammen mit ihren besten Freunden Hugo und Izzy sind sie eine tolle Clique. Er mag sein Leben, auch wenn seine Eltern ein Tick zu Ehrgeizig sind. Denn Mathéo ist ein begnadeter Turmspringer und das ist sein Leben. Und das nicht zu unrecht, denn er ist Großbritanniens Hoffnung auf die olympischen Spiele. Doch dann kommt besagtes Wochenende und Mathéo ist nicht mehr derselbe wie vorher. Er lässt Lola nicht mehr an sich heran und auch sein bester Freund kann ihn nicht mehr erreichen. Alle machen sich Sorgen, doch erst als er auch noch das Springen aufgibt werden ihre Fragen drängender und so kommt es das Mathéo anfängt sich zu erinnern...


Das Thema des Buches ist ähnlich kontrovers, wie ihr erster Roman. Wobei man dem Thema Vergewaltigung doch öfter gegenübersteht, als dem Thema Inzucht und trotzdem hat Tabitha Suzuma ein ganz klasse Buch draus gemacht. Die Protagonisten waren ehrlich und sympathisch und vor allem haben sie dem Alter entsprechend agiert. Und auch wenn die Geschichte an sich sehr vorhersehbar war, hat man gerne weiter gelesen und auch am Ende kam dann doch noch mehr Spannung auf. Alles in allem ein wirklich schönes Buch mit einem etwas schwererem Thema.


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