Sonntag, 21. Oktober 2018

[Rezension] "Die Opfer, die man bringt" von Hjorth & Rosenfeld



Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe. Er ist hochintelligent. Steht vor seiner schwersten Entscheidung. Aber wird er auch das Richtige tun?
Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird.




So lange hab ich jetzt auf den neuen Band gewartet. Ich durfte ihn auch schon vorab lesen, aber ich bin momentan einfach nicht so schnell das ich vorher fertig sein kann. :D Umso länger hatte ich aber was davon.
Der letzte Band endete ja wieder äußerst spannend. Sebastian hat es geschafft alle gegen sich aufzubringen. Vanja, weil er ihr Leben von Grund auf zerrüttet hat. Torkel, weil er eben ein Arsch ist, Ursula geht gerade so. Und Billy, weil er einfach zuviel weiß. Und eigentlich ist Sebastian auch komplett raus aus der Geschichte. Er hat sich von der Welt mal wieder isoliert und schreibt ein neuen Buch. Doch sein Können wird mal wieder gebraucht, denn in Uppsala kommt es zu einer Serie von Vergewaltigungen. Er will damit nichts zu tun haben. Zumindest solange, bis er erfährt, das seine Vanja dort arbeitet. Sie hat sich von der Reichsmordkommission zurück gezogen um möglichst nie wieder mit Sebstian zu tun zu haben und zur Ruhe zu kommen. Er nimmt das als eine Art Zeichen, als eine 2. Chance bei Vanja, die er diefintiv nutzen will. Also kommt das komplette Team wieder zusammen, wobei jeder in seiner eigenen kleinen Welt lebt. In diesem Buch ganz besonders. Da geht es zum einen natürlich um Sebastian und Vanja. Deren Beziehung nimmt eine neue Wendung nach einer fast schon selbstlosen Tat seinerseits. Und doch hat sich eben nichts verändert, denn kann ein Mensch sich denn wirklich von Grund auf ändern? Es geht um Ursula, die über ihr Leben im gesamten Nachdenkt und sich immer mehr alleine fühlt. Sie trifft sich mit ihrer Tochter und will eine Beziehung zu ihr entwickeln, was im Großen und Ganzen auch gut funktioniert, passt aber irgendwie nicht zu ihr. Auch um Torkel geht es immer wieder. Um sein neues Leben an der Seite seiner neuen Liebe Liese-Lotte. Es geht ihm gut und er liebt seinen Job. Er überlegt sogar sich zur Ruhe zu setzen um mehr Zeit mit Liese-Lotte zu verbringen, bis ihm die leitende Ermittlerin klar zu verstehen gibt, das sie seinen Posten haben will. Den hat er gedanklich aber schon Vanja zugesprochen. Und so kommt es hier zu einem kleinen Machtkampf. Und selbstverständlich geht es um Billy. Billy der in großen Schwierigkeiten steckt. Er versucht seine innere Sehnsucht zu unterdrücken. Doch je mehr er das versucht, desto schlimmer wird es. Während der Ermittlungen bekommt er die vermeintlich beste Lösung auf dem Silbertablet serviert. Doch das wird ihm noch zum Verhängnis.


Die Story des 6. Bandes ist wieder sehr gut gewesen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, wortwörtlich. Nicht nur die Hauptgeschichte, sondern die vielen kleinen spannenden Geschichten um die Hauptcharacktere machen die Bücher so lesenswert.
Im März auf der Buchmesse wurde Rike und mir gesagt, dies sei der letzte Band der Reihe, und Geheimnisse (die ich nicht mal ahnte) werden aufgedeckt. Diese Worte schwebten dauerhaft um mich herum muss ich sagen. Wehmut weil es der letzte Band sein soll.. und dieses Geheimnis.. ich habe die ganze Zeit verzweifelt nach ersten Anzeichen gesucht und fieberhaft darauf gewartet weswegen ich bereits eine gewisse Grundspannung hatte, die dann tatsächlich enttäuscht wurde, weil in die Richtung nichts passierte. Es trat einfach nicht ein. Nichts davon. Denn wenn das der letzte Band sein soll, fress ich nen Besen. Das funktioniert nicht. Also freue ich mich einfach jetzt schon auf den nächsten Band. :)


Danke an den Rowolth Verlag für das Rezensionsexeplar.








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Twooks